PD Daily 

Was hat dir im Jahr 2019 Hoffnung gegeben?

Unser Podcast gegen die Weltuntergangsstimmung kehrt mit dem voll guten Jahresrückblick zurück. Und du kannst dabei sein! Nimm dir einen Augenblick Zeit und verrate uns deine konstruktive Nachricht 2019.

3. Dezember 2019  1 Minuten

Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht. – Václav Havel

Über die Hoffnung wird gern sinniert. Deshalb gibt es darüber viele wärmende Weisheiten, aber auch viel Abfälliges zu lesen. Hier »stirbt sie zuletzt«, dort ist sie »die Mutter der Dummen«. Das polnische Sprichwort im Original: »Nadzieja matką głupich.« Über die Perspektive von Mehr zu der Lebensgeschichte von Václav Havel liest du in diesem Nachruf der Frankfurter Rundschau (2011) Václav Havel bin ich erst vor Kurzem gestolpert. Der verstorbene tschechische Schriftsteller, Dissident und spätere Staatspräsident setzte sich im letzten Jahrhundert hinter dem Eisernen Vorhang für Menschenrechte und Öffnung der ehemaligen Tschechoslowakei ein und saß dafür als Regimekritiker jahrelang im Gefängnis. Auch dort zweifelte er nicht am Sinn seines Widerstands. Für ihn und viele andere zahlte sich das Hoffen schließlich aus; mit den friedlichen Revolutionen im Jahr 1989 fiel der Vorhang, nicht nur in Havels Heimatland, sondern auch in Deutschland.

Waren »30 Jahre Mauerfall« für dich ein Grund zu feiern? Oder was hat dich 2019 positiv gestimmt? Lass es mich wissen. Denn nach einem dürren Sommer ist der Podcast gegen die Weltuntergangsstimmung endlich zurück! Mit dem vollgut-Podcast wenden wir uns wieder den guten und konstruktiven Nachrichten zu, die Laune machen.

Titelbild: Andre Hunter - CC0

von Juliane Metzker 

Juliane schlägt den journalistischen Bogen zu Südwestasien und Nordafrika. Sie studierte Islamwissenschaften und arbeitete als freie Journalistin im Libanon. Durch die Konfrontation mit außereuropäischen Perspektiven ist ihr zurück in Deutschland klar geworden: Zwischen Münster und Beirut liegen gerade einmal 4.000 Kilometer. Das ist weniger Distanz als gedacht.

Themen:  Gesellschaft   Journalismus  

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