Kommentar 

»Gericht verbietet Whatsapp, Facebook und Instagram in Deutschland«

Das ist wirklich passiert. Die Unternehmen nehmen es trotzdem gelassen. Und du solltest darüber nachdenken.

13. Dezember 2019  3 Minuten

Vergangene Woche ging ein Beben durch das deutsche Internet. Allein die Titel der Schlagzeilen zeigten, wie tief der Schock in einigen Redaktionen scheinbar saß: Der Artikel von Merkur.de zum Urteil (2019) »Krasses Urteil« (Merkur.de), Der Artikel von Bild.de zum Urteil (2019) »Das ist ein Hammer!« (Bild.de) oder »Social-Media-Armageddon« (Inside Digital) Die Schlagzeile »Social-Media-Armageddon« war Inside Digital wohl zu peinlich für die eigene Seite. Man benutzte sie nur für Googles Newsfeed und schrieb als Titel lieber sachlicher »WhatsApp vor dem Aus? Gericht verbietet Instagram, Facebook und Co.« – natürlich mit ganz vielen Ausrufezeichen.

Der Ursprung all der Aufregung war ein Bericht der Der Bericht der Süddeutschen Zeitung zum Urteil (2019) Süddeutschen Zeitung

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von Dirk Walbrühl 

Dirk ist ein Internetbewohner der ersten Generation. Ihn faszinieren die Möglichkeiten und die noch junge Kultur der digitalen Welt, mit all ihren Fallstricken. Als Germanist ist er sich sicher: Was wir heute posten und chatten, formt das, was wir morgen sein werden. Die Schnittstellen zu unserer Zukunft sind online.

Themen:  Psychologie   Gesellschaft   Internet  

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