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PD Daily 

Das passiert, wenn wir unsere Daten mit allen teilen

»Wenn alle mehr Informationen haben, kann das die Welt besser machen.« Das ist die Idee von Open Data. 5 Beispiele, für die das tatsächlich geklappt hat.

17. Dezember 2019  3 Minuten

Ob wir es merken oder nicht, wir sind heute umgeben von Daten – und das nicht nur in Form der sprichwörtlichen Cloud. Und überall hinterlassen wir Spuren: natürlich beim Surfen im Netz, aber auch in der vermeintlich rein analogen Welt, also beim Laufen durch die Stadt (mit Google Maps) oder vielleicht auch beim Bezahlen unserer Bus- und Bahntickets. Welche Daten im Hintergrund einer App oder auch eines Automaten erhoben werden, weiß man heutzutage nie ganz genau. Denn wer liest schon ellenlange AGB?

Mit diesen privaten Daten lässt sich oft viel Geld verdienen. Deshalb gibt es gute Gründe, sie zu schützen.

Doch nicht alle Daten sind privat und schützenswert. Und genau hier greift eine ganz andere Idee: Nämlich öffentliche Daten möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen. Klingt abwegig? Ist es nicht!

Diese Bewegung will Daten teilen

Die Idee von »Open Data« ist einfach erklärt: Die allerorten entstehenden Daten sollen möglichst vielen Menschen zugutekommen, um daraus zu lernen und so die Gesellschaft insgesamt voranzubringen. Also sollten alle privaten Daten geschützt werden und alle öffentlichen allen zur Verfügung stehen? Nicht ganz, denn auch manche nichtprivaten Daten sollten nicht unbedingt geteilt werden. Welche das sind, will die Open-Data-Bewegung klären. Das ist die Idee der Open-Data-Bewegung.

Sie sucht nach Daten, die allgemein nützlich sind, etwa zur Luftqualität, zum örtlichen Verkehrsaufkommen, zur Anzahl der städtischen Wi-Fi-Hotspots, zur Anzahl der behördlich erstellten Bußgeldbescheide, oder auch Daten zu medizinischen Das »Berlin Institute of Health« belohnte Forscher dafür, ihre Originaldaten öffentlich zu machen (2019) Forschungsergebnissen.