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Wofür wir dankbar sind

Gute Vorsätze machen, nur um sie bald wieder zu brechen? Das wollen wir uns dieses Jahr sparen. Stattdessen erinnern wir uns daran, wofür wir dankbar sind.

2. Januar 2020  10 Minuten

Zum Jahreswechsel denken wir gern darüber nach, was wir uns fürs neue Jahr vornehmen. Und die guten Vorsätze setzen meistens an unseren Schwachpunkten an: der hohe Stresslevel, die unausgewogene Ernährung, die ständige Zeitnot, die mangelnde Fitness und das klimaschädliche Verhalten. Zu den häufigsten Vorsätzen für das neue Jahr zählen laut der »DAK«-Studie Gute Vorsätze 2020: Stressabbau, mehr Zeit für Familie, Freunde und sich selbst haben, mehr Sport treiben, sich besser ernähren und ein umwelt- und klimafreundlicheres Verhalten. Doch so starten wir das neue Jahr gleich wieder mit einem hohen Leistungsanspruch und der Vorstellung: Das, was wir haben, ist noch nicht gut genug – also muss es besser werden!

In der Psychologie ist das Thema Dankbarkeit in den vergangenen Jahren bereits in den Vordergrund gerückt. Schluss mit der defizitorientierten Denke, wie die Wissenschaft das nennt. Denn bewusstes Dankbarsein führt zu einer höheren Lebenszufriedenheit – und Mehr über Dankbarkeit erfährst du in diesem Text von Katharina Ehmann ist sogar gesund.

Die Achtsamkeitsszene hat das dankbar aufgegriffen, der Markt ist voller Ratgeber mit Dankbarkeitsübungen und Tagebücher, die uns beim Dankbarsein helfen sollen.

Auf diesen Zug wollen wir aufspringen und trotz aller Herausforderungen, die im neuen Jahr anstehen, uns daran erinnern: Vieles ist schon gut! Und darauf können wir aufbauen. Statt aufzulisten, was wir dringend verbessern müssen, schlagen auch wir heute unser Dankbarkeitsjournal auf und erzählen von den Einsichten, Erfahrungen und Entwicklungen, für die wir dankbar sind.