PD Daily 

Was kostet das Internet wirklich?

Rechenzentren und Netzwerke fressen gigantische Mengen an Energie. Gleichzeitig steigt der jährliche Internetverkehr rasant an. Wie kriegen wir das unter einen Hut?

4. Februar 2020  6 Minuten

Auf den ersten Blick scheint es, als wäre die Digitalisierung gut für die Umwelt: E-Mails und eingescannte Dokumente ersetzen Posttransporte, Videokonferenzen ersetzen Geschäftsreisen, Spotify und Netflix ersetzen DVDs sowie CDs Gastautorin Leonie Sontheimer schreibt über die Emissionen, die von Videostreaming verursacht werden und Daten-Clouds ersetzen Berge von Papier und Aktenordnern. Statt Ressourcen verbrauchen wir nur noch eins: Energie.

Doch langsam dämmert vielen Menschen, dass die digitale Welt auch ihren ökologischen Preis hat. Denn Strom kommt nicht aus der Steckdose, sondern aus Kraftwerken, wo wiederum CO2 erzeugt wird. Und überall auf der Welt entstehen neue Datenzentren, um den steigenden Internetverkehr Ein Grund dafür ist die Verbreitung des Internets der Dinge. Immer mehr Geräte, wie selbstfahrende Autos, Kühlschränke oder Armbanduhren, werden in Zukunft über das Internet Daten verschicken. zu bewältigen.

Da drängt sich die Frage auf: Wie viel kostet uns das Internet wirklich?

So viel Strom verschlingt das Netz

Laut einer Studie des französischen Thinktanks

Mit Illustrationen von Doğu Kaya für Perspective Daily

von Iris Proff 

Iris Proff hat einen Hintergrund in Kognitionswissenschaft und arbeitet als Wissenschaftsjournalistin in Amsterdam.

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