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Was haben Barack Obama, der Papst und Elon Musk gemeinsam?

Sie wissen, dass der Klimawandel die Menschheit bedroht. Und darüber sprechen sie mit Leonardo DiCaprio in seinem neuen Film »Before the Flood«.

3. November 2016  9 Minuten

Die Zeit, in der wir Glühbirnen gegen Energiesparlampen austauschten, um das Klima zu retten, ist vorbei – es wird ernst: Am vergangenen Sonntag hat Leonardo DiCaprio Leonardo DiCaprio ist Hollywood-Schauspieler und Oscargewinner. Zu seinen bekanntesten Filmen zählen Titanic, The Beach, Shutter Island, Inception, The Wolf of Wallstreet und The Revenant. seinen monumentalen Film »Before the Flood« (»Vor der Flut«) veröffentlicht.

3 Jahre ist er für die Dokumentation um die Welt gereist, hat einige der einflussreichsten Menschen der Welt getroffen, hat die Orte besucht, die schon jetzt am stärksten vom Klimawandel betroffen sind. Der Klimawandel bedroht uns alle, und zwar existenziell.All das kondensiert er in 90 beeindruckenden Minuten, frei und kostenlos zugänglich auf Hier geht’s zum Film »Before the Flood« Youtube. Seine Botschaft an die Welt, eine Woche vor der US-Wahl und der Klimakonferenz in Marokko: Es ist kurz vor 12, wir müssen handeln, sofort, jeder Einzelne und als Weltgemeinschaft! Der Klimawandel bedroht uns alle, und zwar existenziell. Es geht nicht um ein paar Eisbären, die sterben, und Atolle, die untergehen. Es geht um den Fortbestand der Menschheit, wie wir sie kennen.

Von der Titanic zum Friedensbotschafter der Vereinten Nationen

Der aufmerksame Zuschauer könnte Leonardo DiCaprio Eigennutz vorwerfen, wenn er aufruft, die Pole zu schützen. Denn ohne Pole gibt es keine Eisberge mehr. Ohne Eisberge wäre die Titanic bei ihrer Jungfernfahrt 1912 sicher in den Hafen eingelaufen und das Titanic-Unglück hätte es nie gegeben. DiCaprio wiederum hätte vielleicht nie Weltruhm erlangt – er hätte allerdings auch nicht das Klima schützen können. Wäre ja aber auch nicht nötig gewesen. Geschenkt also.