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PD Daily 

Wir gendern seit Kurzem. Das sind eure Reaktionen darauf

Wir haben euch gefragt, wie ihr zu gendersensibler Sprache steht. Das ist dabei herausgekommen.

11. Februar 2020  2 Minuten

Die Redaktion von Perspective Daily hat entschieden, künftig stärker auf gendersensible Sprache zu achten. In diesem Artikel haben wir unsere Beweggründe dargelegt – und euch gefragt, was und wie ihr darüber denkt.

Das ist bei unserer Umfrage herausgekommen. Die Umfrage haben wir am 6. Februar veröffentlicht. In dieser Zusammenfassung berücksichtigen wir Antworten und Ergebnisse, die bis zum Abend des 7. Februar eingegangen sind. Bis dahin hatten sich 292 Mitglieder an der Umfrage beteiligt.

Etwas mehr als die Hälfte von euch (57,5%) freut sich darüber, dass Texte durch gendersensible Formen inklusiver werden, oder fühlt sich selbst mehr angesprochen als zuvor. Ungefähr 1/4 stolpert über ungewohnte Formulierungen mit Doppelpunkt oder Sternchen, findet das aber nicht schlimm. Rund 6% der Teilnehmenden an der Umfrage fühlen sich so sehr gestört, dass sie unsere Texte künftig nicht mehr lesen wollen. Der Rest (12,9%) gibt an, sich zumindest ein wenig an unserem Experiment zu stören und unsere Artikel weniger gern zu lesen.

Was nehmen wir daraus mit? Es bestärkt uns vor allem darin, uns weiter zu bemühen. Einerseits darum, die noch Skeptischen unter euch davon zu überzeugen, dass auch gendersensibel verfasste Texte gut lesbar sein können – und andererseits darum, die Inhalte so interessant zu halten, dass die stilistische Form beim Lesen erst mal zweitrangig ist. An dieser Stelle wollen wir noch einmal betonen: Nicht alle Autorinnen und Autoren bei

Mit Illustrationen von Mirella Kahnert für Perspective Daily

von Katharina Wiegmann 

Als Politikwissenschaftlerin interessiert sich Katharina dafür, was Gesellschaften bewegt. Sie fragt sich: Wer bestimmt die Regeln? Welche Ideen stehen im Wettstreit miteinander? Wie werden aus Konflikten Kompromisse? Einer Sache ist sie sich allerdings sicher: Nichts muss bleiben, wie es ist.

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