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PD Daily 

So könnten wir uns in Zukunft Arztbesuche sparen

Videosprechstunden und digitale Rezepte sollen die Medizin digitaler machen. In Hessen startet bald ein Modellprojekt, das zeigt, wie es funktionieren könnte.

18. Februar 2020  4 Minuten

Wer gerade auch von einer Grippe oder Erkältung geplagt wird, kennt die Prozedur: Sich krank aus dem Haus schleppen und eine Krankschreibung und ein Rezept für die Apotheke drucken lassen. Das muss der Arzt oder die Ärztin dann noch unterschreiben. Und im Wartezimmer hat man gleich noch ein paar andere Patient:innen angesteckt und selbst neue Bazillen mitgenommen.

Könnte man das nicht auch irgendwie einfacher lösen – ganz ohne Ansteckungsgefahr und mühsame Bürokratie?

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat dafür einen Plan, der mittlerweile auch offiziell ist: Hier findest du das Gesetz zur digitalen Versorgung Seit Dezember 2019 ist das Digitale-Versorgungs-Gesetz in Kraft getreten. Das Gesetz soll Patient:innen in Zukunft unter anderem ermöglichen, Gesundheits-Apps auf Rezept zu bekommen oder Online-Sprechstunden zu nutzen. Auch die Einführung einer elektronischen Patientenakte Die elektronische Patientenakte soll 2021 eingeführt werden. Alle Patient:innen können frei entscheiden, ob sie diese möchten oder nicht. Das Bundesjustizministerium hatte allerdings Bedenken in puncto Datenschutz, deshalb musste Spahn die Patientenakte aus seinem ersten Digitalisierungsgesetz zunächst ausgliedern. Der Entwurf eines Gesetzes zum Schutz von Patientendaten soll die Zweifel nun beseitigen und der E-Akte den Weg ebnen. ist geplant. Zusammen sollen die Pläne Welche Vor- und Nachteile die Digitalisierung der Gesundheitswesens haben kann, liest du hier das deutsche Gesundheitswesen digitaler machen.