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Empörung im Netz kann viel bewegen. Doch sie hat auch eine dunkle Seite …

Wenn Menschen sich im Netz zusammenschließen, um für Umweltschutz und Demokratie einzustehen, jubeln wir. Was aber ist, wenn sie ganz andere Ziele haben?

20. Februar 2020  11 Minuten

Man kann Jon Stewart die Erleichterung und Freude am Gesicht ablesen, als er vor die Kameras tritt. Der US-amerikanische Comedian und frühere Host der Daily Show Die Anfänge von Stewarts Kampagne für den »Zedroga Act« bei »Upworthy« (englisch, 2015) hatte jahrelang für ein Gesetz geworben, das Ersthelfer:innen und Überlebende der Anschläge vom 11. September finanziell und medizinisch unterstützt, wenn sie unter Spätfolgen leiden.

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Stewart empörte sich bei TV-Auftritten und auf seinen Accounts in den sozialen Medien im Internet für eine gute Sache und wurde so zum Gesicht einer Bewegung, die der US-Kongress nicht länger überhören konnte. Dabei griff er auch die Haltung von entschiedenen Gegnern des Gesetzes an, wie etwa den Senator Mitch McConnell, sodass sich dieser genötigt sah, dazu öffentlich Stellung zu beziehen. Schließlich wurde das Gesetz 2019 mit überwältigender Mehrheit 97 zu 2 Abgeordnete stimmten dafür. Das erfolgreiche Ende von Stewarts Werben um die »9/11 First Responders Bill« (englisch, 2020) angenommen.