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Wer jetzt krank wird, braucht Hilfe. Dieses Land verspricht, alle gleichzubehandeln

Im Podcast gegen die Weltuntergangsstimmung machen wir heute den Faktencheck: Wie solidarisch ist Europa in der Krise?

3. April 2020  4 Minuten

In Zeiten von Corona freuen wir uns alle über einen Lichtblick. Und wenn dieser dann als gute Nachricht auftaucht, wird er schnell 1000-fach geteilt und retweetet. Katharina und Juliane wurden in den letzten 2 Wochen einige optimistisch stimmende Meldungen in die Timeline gespült.

Doch nicht immer halten vermeintliche Good News Hier berichtet der »National Geographic« über Falschmeldungen aus der Tierwelt (englisch, 2020) einem Realitätscheck stand. Deshalb gibt es diese Woche im vollgut -Podcast also einen Factcheck zu guten Nachrichten, die aktuell Solidarität in Europa zelebrieren.

Wer lieber liest, findet hier eine kurze Zusammenfassung der Themen der Woche. Podcast verpasst? Hier findest du alle vollgut -Folgen.

Portugal gibt allen eine Krankenversicherung

von Juliane Metzker

Seit ein paar Tagen kursiert eine gute Nachricht in meiner Filterblase: Lies dazu »Portugal zeigt Solidarität in Coronakrise: Expresslegalisierung« in der »taz« (2020) Alle Menschen, die in Portugal vor dem 18. März eine Aufenthaltsgenehmigung beantragt haben, bekommen eine Sozialversicherungsnummer, die bis zum 1. Juli gültig bleibt. Das bedeutet konkret, dass die portugiesische Regierung für alle Menschen, die sich zurzeit mit oder ohne Aufenthaltsgenehmigung im Land befinden, Zugang zum Gesundheits- und Sozialwesen bietet. Eine smarte, aber auch solidarische Geste in der Coronakrise.

Titelbild: Ricardo Resende - CC0

von Juliane Metzker 

Juliane schlägt den journalistischen Bogen zu Südwestasien und Nordafrika. Sie studierte Islamwissenschaften und arbeitete als freie Journalistin im Libanon. Durch die Konfrontation mit außereuropäischen Perspektiven ist ihr zurück in Deutschland klar geworden: Zwischen Berlin und Beirut liegen gerade einmal 4.000 Kilometer. Das ist weniger Distanz als gedacht.


von Katharina Wiegmann 

Als Politikwissenschaftlerin interessiert sich Katharina dafür, was Gesellschaften bewegt. Sie fragt sich: Wer bestimmt die Regeln? Welche Ideen stehen im Wettstreit miteinander? Wie werden aus Konflikten Kompromisse? Einer Sache ist sie sich allerdings sicher: Nichts muss bleiben, wie es ist.

Themen:  Gerechtigkeit   Flucht   Europa  

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