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PD Daily 

Zoom, nein danke? So kommunizierst du besser übers Netz

Die derzeit beliebteste Videochatplattform steht weiter in der Kritik. Das sind deine Alternativen.

15. April 2020  4 Minuten

Dieser Artikel entstand ursprünglich Anfang April 2020 und wurde nachträglich aktualisiert.

Ob Hobbygruppe, Gemeinderat oder Familienchat – angesichts der aktuellen Lage hat das Telefon ausgedient. Chatprogramme erreichen mehr und mehr auch die Ältesten unter uns.

Doch ausgerechnet das derzeit beliebteste Programm hat Sicherheitslücken. Um sie entstand Anfang 2020 sogar ein neuer perfider Trend: »Chicago Tribune« berichtet über das Phänomen »Zoombombing« (englisch, 2020)»Zoombombing« meint das böswillige Kapern und Stören eines fremden Videochats – zum Beispiel mit Pornografie oder Hassrede. Die namensgebende Videochatplattform, Zoom, gerät deshalb gerade massiv in die Kritik. Wie Behörden die Nutzung von »Zoom« einschränken, kannst du bei »TechRadar« nachlesen (2020)Jetzt wurde sie in der taiwanesischen Regierung, der NASA, bei Google und dem Deutschen Auswärtigen Amt auf Dienstgeräten verboten.

Aber ist die App wirklich so schlimm? Und was sind die besten sicheren Alternativen?

Der Fall von »Zoom« oder: »Wie es nicht geht«

Ein Klick auf einen Link und schon landest du im Videochat mit bis zu 100 Menschen. Das ist das Konzept der Plattform Zoom. Hierbei handelt es sich um ein Unternehmen aus dem Silicon Valley der USA. Sie zählt jetzt schon zu den Gewinnerinnen der Coronakrise und führt die App-Charts an: Im Dezember 2019 verzeichnete Zoom 80 Millionen tägliche Zugriffe, Hier geht es zum Statement von »Zoom« zu aktuellen Nutzerzahlen (2020)im März 2020 waren es schon 200 Millionen. Der »Spiegel« zum Umgang der britischen Regierung mit »Zoom« (2020)Auch die britische Regierung nutzt Zoom.