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Keinen Unverpacktladen um die Ecke? So kannst du trotzdem plastikfrei einkaufen

Der Podcast gegen die Weltuntergangsstimmung kommt heute (fast) ohne Corona aus. Mit einer Zero-Waste-Bloggerin sprechen wir über Tipps für nachhaltigen Konsum und ihre Erfahrung mit Plastikfasten.

8. Mai 2020  3 Minuten

Ihr habt entschieden: Die gute Nachricht der Woche dreht sich nicht um Viren, Pandemien und ihre Folgen, sondern um die Umwelt. Wie kann ich Plastikmüll im Alltag auch dann vermeiden, wenn ich keinen Unverpacktladen um die Ecke habe? Im Podcast stellen wir dir heute einen Lösungsansatz vor.

Hier liest du eine kurze Zusammenfassung der aktuellen Folge. Du hast eine verpasst? Hier findest du alle Folgen unseres Podcasts zum Nachhören.

So erledigst du deinen Einkauf ohne Plastik

Massentauglich ist »Zero Waste«, also das Einkaufen ohne Verpackungsmüll, noch nicht. Filialen der großen Supermärkte gibt es fast an jeder Ecke, sogenannte Unverpacktläden gerade einmal um die 100 im gesamten Bundesgebiet.

So funktioniert der Einkauf im Unverpacktladen

Du bringst deine eigene Verpackung mit: Beutel, Gläser oder andere Arten von Mehrwegbehältern. Diese werden im Laden abgewogen, das Gewicht wird notiert und später an der Kasse vom Gewicht der Lebensmittel abgezogen.

Bildquelle: Jenni Marr

Doch wer sucht, der findet auch Alternativen – wie den Onlineversandhändler »Unverpackt für alle«. Website von »Unverpackt für alle« Das Geschäftsmodell haben die Gründer Leonhard und Lou rund um eine Idee entwickelt, die eigentlich nicht neu ist: das Mehrweg-Joghurt-Glas. In diesen Behältern verschicken die Berliner Nüsse, Kaffee, Trockenobst und Grundnahrungsmittel wie Linsen, Bohnen oder Reis. In diesem Podcast spricht Juliane Metzker mit dem Unternehmer und ehemaligem PD-Autor Frederik v. Paepcke, wie klimaneutrales Wirtschaften funktioniert Der Versand erfolgt weitestgehend klimaneutral, in Kartons aus Gras, die so bepackt werden, das möglichst wenig Luft mittransportiert wird.