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Urlaub 2020 schon abgeschrieben? Hier sind unsere Reisetipps für die Coronasaison

Außerdem klären wir im Podcast gegen die Weltuntergangsstimmung, was Ritter mit unserem »Urlaub« zu tun haben und wie du dich so richtig erholst.

22. Mai 2020  5 Minuten

Wer die aktuelle Berichterstattung verfolgt, könnte auf die Idee kommen, die Deutschen sähen ihren Jahresurlaub als eine Art Menschenrecht. Das kann man belächeln – doch es gibt gute Gründe, Urlaub nicht als verzichtbares Luxusgut abzutun.

Welche das sind, darüber sprechen wir diese Woche im vollgut -Podcast. Dazu gibt es unsere Tipps für die Saison 2020, in der vieles ein bisschen anders laufen wird als »normal«.

Hier liest du eine kurze Zusammenfassung der aktuellen Folge. Du hast eine verpasst? Hier findest du alle Folgen unseres Podcasts zum Nachhören.

Eine kleine Urlaubsgeschichte

Sprachgeschichtlich betrachtet bedeutet »Urlaub« zunächst einmal nichts anderes als die »Erlaubnis« (alt- und mittelhochdeutsch: »Urloup«) wegzugehen, sich für eine Weile vom Arbeitsort zu entfernen. Darum baten im Mittelalter Ritter ihre Lehnsherren.

Vom Erholungsurlaub, wie wir ihn heute kennen, konnten die meisten Menschen zur Zeit der Industrialisierung nur träumen. Beamte dagegen konnten sich schon im Kaiserreich erholen – lies hier eine kleine Kulturgeschichte des Urlaubs beim »Deutschlandfunk« Frauen, Männer und Kinder arbeiteten 12–16 Stunden am Tag, 52 Wochen im Jahr. Sonntagsruhe gab es erst ab dem Jahr 1895.

Titelbild: Brett Jordan - CC0

von Juliane Metzker 

Juliane schlägt den journalistischen Bogen zu Südwestasien und Nordafrika. Sie studierte Islamwissenschaften und arbeitete als freie Journalistin im Libanon. Durch die Konfrontation mit außereuropäischen Perspektiven ist ihr zurück in Deutschland klar geworden: Zwischen Berlin und Beirut liegen gerade einmal 4.000 Kilometer. Das ist weniger Distanz als gedacht.


von Katharina Wiegmann 

Als Politikwissenschaftlerin interessiert sich Katharina dafür, was Gesellschaften bewegt. Sie fragt sich: Wer bestimmt die Regeln? Welche Ideen stehen im Wettstreit miteinander? Wie werden aus Konflikten Kompromisse? Einer Sache ist sie sich allerdings sicher: Nichts muss bleiben, wie es ist.

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