PD Daily 

So retten wir die Artenvielfalt in unserem Darm

Nicht nur Nashörner, Bienen und Wale sind vom Aussterben bedroht, auch viele Bakterien und Kleinstlebewesen könnten für immer verschwinden. Wissenschaftler:innen wollen das verhindern – mithilfe menschlicher Stuhlproben.

21. Juli 2020  4 Minuten

Sterbende Korallenriffe, einsame Pandabären und letzte Nashörner – wenn es um den Verlust der biologischen Vielfalt geht, stehen in der Regel Tiere im Fokus, die unser Mitgefühl wecken. Doch parallel zum großen Artensterben um uns herum geschieht eine ähnliche Entwicklung im Verborgenen: in unserem eigenen Körper.

Auf unserer Haut, im Magen-Darm-Trakt und an diversen anderen Stellen im Körper leben Abermillionen von Mikroorganismen, die unser Überleben sichern. Zusammengefasst werden sie unter dem Begriff Mikrobiom. Chris Vielhaus zeigt, wie man seine Darmflora wieder auf Vordermann bringt Ohne die Hilfe dieser körperlichen Mitbewohner wäre zum Beispiel deine Verdauung unmöglich.

In diesem Artikel lernst du mehr über die Untermieter in deinem Körper und warum das Wissen darüber so wichtig ist:

In den letzten Jahren hat die Forschung immer mehr Hinweise darauf gefunden, dass die verschiedenen Mikroorganismen – bzw. ihr Verlust – sich mit Krankheiten in Verbindung bringen lassen, etwa

Titelbild: Hey Paul Studios - CC BY

von Henrike Wiemker 

Henrike Wiemker hätte gut und gerne ewig weiter studieren können, beschloss dann aber doch, ihre Neugier lieber als Wissenschaftsjournalistin zu stillen. Meist geht es bei ihr um Umwelt, manchmal um Technik und immer wieder auch um anderes. Henrike Wiemker lebt in Uppsala und ist in schwedischen und deutschen Medien zu lesen und zu hören.

Themen:  Technik   Gesundheit   Europa  

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