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Bist du eine Giraffe oder ein Wolf?

Heute im Podcast gegen die Weltuntergangsstimmung: So sieht gewaltfreie Kommunikation aus, die dich und andere weiterbringt.

17. Juli 2020  4 Minuten

Worte können schmerzen. Im Streit haben wir wohl alle schon Dinge gesagt, die andere verletzt haben – und wurden auch selbst verletzt.

Für diesen vollgut -Podcast haben wir uns damit beschäftigt, wie Kommunikation ohne unnötige Spitzen und Schmerzen gelingt.

Hier liest du eine kurze Zusammenfassung der aktuellen Folge. Du hast eine verpasst? Hier findest du alle Folgen unseres Podcasts zum Nachhören.

Die 4 Schritte der Gewaltfreien Kommunikation

Begründer der Gewaltfreien Kommunikation (GFK) ist der US-amerikanische Psychologe Marshall Rosenberg. Es ist ein Handlungskonzept, das Menschen zusammenbringt, indem sie lernen, Bedürfnisse zu kommunizieren, ohne über andere zu urteilen.

Aber was ist Gewalt überhaupt? Nach Rosenberg ist es ein »tragischer Ausdruck unerfüllter Bedürfnisse«. Was Gewalt auch ist: Der Wille, etwas durchsetzen zu wollen, ohne die Bedürfnisse anderer anzuerkennen und sie zu achten.

Marshall Rosenberg erklärt die Grundlagen der Gewaltfreien Kommunikation mit seinen Handpuppen:

Der Psychologe entwickelte seit den 1960er-Jahren sein Konzept der Gewaltfreien Kommunikation, das Menschen in 4 Schritten dabei helfen soll, Konflikte zu lösen und auf eine vertrauensvolle und wertschätzende Art miteinander umzugehen. Bei Workshops und Vorträgen trat er oft mit 2 Handpuppen auf,

Titelbild: David White - CC0

von Juliane Metzker 

Juliane schlägt den journalistischen Bogen zu Südwestasien und Nordafrika. Sie studierte Islamwissenschaften und arbeitete als freie Journalistin im Libanon. Durch die Konfrontation mit außereuropäischen Perspektiven ist ihr zurück in Deutschland klar geworden: Zwischen Berlin und Beirut liegen gerade einmal 4.000 Kilometer. Das ist weniger Distanz als gedacht.


von Katharina Wiegmann 

Als Politikwissenschaftlerin interessiert sich Katharina dafür, was Gesellschaften bewegt. Sie fragt sich: Wer bestimmt die Regeln? Welche Ideen stehen im Wettstreit miteinander? Wie werden aus Konflikten Kompromisse? Einer Sache ist sie sich allerdings sicher: Nichts muss bleiben, wie es ist.

Themen:  Psychologie   Gesellschaft  

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