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Interview 

Zuletzt war es still um Fridays for Future – bis jetzt

Von der Straße, aus dem Sinn? Ein Gespräch mit einem Mitorganisator von Fridays for Future über die Zukunft der Klimaprotestbewegung in Zeiten der Pandemie.

4. August 2020  4 Minuten

Über eine Million Menschen gingen im letzten Jahr mit Fridays for Future (FFF) in Deutschland auf die Straße. Die Tagesschau über den globalen Klimastreik im September 2019 Sie protestierten für eine entschiedenere Klimapolitik. Das war ein überwältigender Moment für die Aktivist:innen – ein lautstarkes Zeichen, dass sich die Lösung der Klimakrise nicht mehr vertagen ließe.

Und dann kam Corona.

Ausgangsbeschränkungen, Abstandsregeln und Hygienemaßnahmen ließen es still werden rund um die weltweite Bewegung um Greta Thunberg – was aber nicht bedeutet, dass die Aktivist:innen in der Zwischenzeit untätig waren.

Ich habe mit Das Handelsblatt mit einem Hintergrundartikel über Reimers »Dieser Aktivist steckt hinter dem Fridays for Future-Protest im Bundestag« (2019) Maximilian Reimers, Mitorganisator und einem der Sprecher der Kooperations-AG von FFF, über die nächsten Schritte der Bewegung gesprochen.

Maximilian Reimers ist Mitorganisator der FFF-Bewegung. – Quelle: Eva Städele copyright
Die »Fridays for Future«-Bewegung hatte bis Anfang des Jahres ein großes Momentum, ihr habt wöchentlich Tausende Menschen auf die Straße gebracht – dann kam die Pandemie. Was hat sich dadurch für euch verändert?