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Diese 6 Magazine helfen uns, die Welt besser zu verstehen

Du suchst mehr Inhalte, denen du vertrauen kannst, abseits von den altbekannten Medien? Diese internationalen Magazine denken Journalismus neu und inspirieren die PD-Autor:innen bei ihrer Arbeit

17. August 2020  11 Minuten

Der Journalismus steckt in einer Vertrauenskrise. Den Satz kennen wir alle, denn wir hören ihn fast täglich. Aber stimmt er eigentlich?

Die Frage ist – wie so viele andere auch – nicht einfach mit »ja« oder »nein« zu beantworten. Hier findest du die aktuellen Ergebnisse der »Langzeitstudie Medienvertrauen« (2020) Eine Langzeitstudie der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz kommt zu dem Ergebnis, dass das Medienvertrauen insgesamt stabil ist, Katharina Wiegmann schreibt über das Phänomen der Polarisierung von Gesellschaften und wie man sie verhindern kann zugleich aber eine Polarisierung stattfindet. Die Gruppe derjenigen, die wenig Vertrauen in etablierte Medien haben, ist gewachsen. Mit Blick auf die Ergebnisse der Welle aus dem Jahr 2019 resümiert die Forschungsgruppe: »Die Daten, für die 1.200 Bürgerinnen und Bürger ab 18 Jahren befragt wurden, zeigen, dass 43% den etablierten Medien in wichtigen Fragen vertrauen. Die Zustimmung bleibt damit seit nunmehr 4 Jahren in Folge vergleichsweise konstant.« Gewachsen ist die Gruppe derjenigen Befragten, die behaupten, man könne den Medien in wichtigen Fragen »eher nicht« oder »überhaupt nicht« vertrauen. 28% stimmten dieser Aussage zu. Dieser Wert lag 2018 noch bei 22%. Die Vertrauenswürdigkeit hängt dabei auch von der Art des Mediums ab: Besonders hoch und stabil ist das Vertrauen in das öffentlich-rechtliche Fernsehen. 67% der Befragten halten es für sehr oder eher vertrauenswürdig. Regionalzeitungen liegen mit 65% nur knapp dahinter. 55% der Befragten vertrauen überregionalen Tageszeitungen. Besonders gering ist das Vertrauen in privates Fernsehen (26%) und Boulevardzeitungen (7%).

Mit Illustrationen von Doğu Kaya für Perspective Daily

von PD Team 
Uns ist wichtig, in der Redaktion gemeinsam zu arbeiten: In der Regel bespricht jeder Autor seine Texte in verschiedenen Stadien mit 3–4 anderen Autoren. Es gibt aber auch Texte, die in einer noch engeren Zusammenarbeit entstehen, oder mit denen wir uns als Redaktion geschlossen positionieren wollen. Diese Texte stehen dann für das ganze Team von Perspective Daily.
Themen:  Journalismus  

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