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4 Gründe, warum die Coronamaßnahmen nicht übertrieben sind

Lockdown, Maskenpflicht, endlose Tests: alles übertrieben? Unsere Leser:innen wollten, dass wir kritisch auf die Vorgänge blicken.

10. September 2020  16 Minuten

In den vergangenen Wochen erreichten uns immer öfter Kommentare und E-Mails, in denen wir aufgefordert wurden, endlich die »Wahrheit« über Corona Im Text verwenden wir an manchen Stellen den genaueren Begriff SARS-Cov-2 statt Corona. Der Name Corona bezieht sich eigentlich auf eine ganze Virusgruppe: die Coronaviren, die sich genetisch sehr ähnlich sind. Covid-19 ist die korrekte Bezeichnung der Symptomen bzw. des Syndroms, das durch eine Infektion mit SARS-Cov-2 herbeigeführt werden kann. zu veröffentlichen. Wir sollen schreiben, wie verfälscht viele Zahlen sind, wie sinnlos manche Maßnahmen.

Wir sind für euch in die Zahlen eingetaucht und haben festgestellt: Oft gibt es keine eindeutigen Antworten. Trotzdem Warum wir eine Fehleranalyse der Coronapolitik brauchen, schreibt Katharina Wiegmann hier müssen wir unter diesen Umständen als Gesellschaft Entscheidungen treffen. Anhand von 4 aktuellen Streitfragen erklären wir euch, warum es bei Corona keine einfachen Antworten gibt – und wir differenziert an das Thema herantreten sollten.

Das Vorsorgeprinzip: Von der Schwierigkeit, bei großer Unsicherheit Entscheidungen zu treffen

»An Corona zu sterben, ist unwahrscheinlicher, als bei einem Autounfall ums Leben zu kommen!« – solche Thesen begegnen uns immer wieder. Focus Online schreibt zum Beispiel: Es sei wahrscheinlicher, bei einem Vespa-Unfall zu sterben, als an Corona. Doch diese Vergleiche hinken gewaltig. Um zu verstehen, warum das so ist, beantworte dir einmal folgende Frage: