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PD Daily 

Schutz vor Corona: Wie du in der kalten Jahreszeit richtig lüftest

Im Winter zieht es uns nach drinnen. Umso wichtiger ist es, Aerosole nach draußen zu verfrachten. So funktioniert es.

13. Oktober 2020  3 Minuten

Langsam wird es kälter, grauer und dunkler. Was wir im Sommer noch draußen machen konnten, findet nun immer mehr in warmen Innenräumen statt. Und während bislang Abstand halten, Maske tragen, Hygiene und die Corona-Warn-App die wichtigsten Punkte waren, um das Coronavirus zu bremsen, kommt in den kalten Jahreszeiten ein weiterer wichtiger Punkt hinzu: das Lüften.

Das ist aktuell deshalb so wichtig, weil sich das Coronavirus vor allem über die Luft überträgt. Mittlerweile sind sich Wissenschaftler:innen ziemlich sicher, dass auch Aerosole Aerosole sind kleine feste oder flüssige Partikel, die von der Luft getragen werden. Die Größe der Partikel ist dabei nicht genau festgelegt. Ausschlaggebend ist, ob sich die Partikel mit der Luft bewegen oder ob sie durch die Schwerkraft nach unten fallen – bewegen sie sich in der Luft, spricht man von Aerosolen. Strömt die Luft sehr langsam, so wie in geschlossenen Räumen, dann sind Aerosole in der Regel etwas kleiner als 10 Mikrometer. Draußen bei kräftigem Wind werden auch Sandkörner oder Regentropfen sehr weit in der Luft getragen, sodass man diese dann theoretisch auch als Aerosole bezeichnen könnte. eine wichtige Rolle bei der Übertragung spielen – laut Robert Koch-Institut ist die »respiratorische Aufnahme von virushaltigen Flüssigkeitspartikeln« der Das RKI über die Verbreitungswege von SARS-CoV-2Hauptübertragungsweg des Virus, also das Einatmen von Aerosolen und Tröpfchen. Auch die Weltgesundheitsorganisation stuft das mittlerweile so ein.