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»Wo sind die ganzen Leute jetzt, die für uns geklatscht haben?«

Im ersten »zeigen was geht«-Podcast treffen wir Krankenpflegerin Nina Böhmer. Und sprechen mit ihr über Panikmache um Corona, ihr Treffen mit dem Gesundheitsminister und »Grey’s Anatomy«.

16. Oktober 2020  45 Minuten

»Euren Applaus könnt ihr euch sonst wohin stecken.« Dieser Satz stammt von der Krankenpflegerin Nina Böhmer. Er war ihre Reaktion auf das Klatschen für das Krankenhauspersonal von den Balkonen zu Coronazeiten. Der Satz ging im Internet viral und Hier findest du Nina Böhmers Buch »Euren Applaus könnt ihr euch sonst wohin stecken« sie schrieb ein gleichnamiges Buch über das Gesundheitssystem in Deutschland.

Katie Gallus trifft Nina Böhmer für die erste Folge des »zeigen was geht«-Podcasts an der Charité in Berlin. Und spaziert von dort aus mit ihr zum Gesundheitsministerium. Dort war Böhmer erst vor ein paar Monaten eingeladen und traf Jens Spahn. Wie war das Zusammentreffen? Was denkt sie über die Coronademos? Warum arbeitet sie lieber für eine Zeitarbeitsfirma als fest im Krankenhaus? Und wie sieht unsere Zukunft mit Corona aus?

Den Spaziergang mit Nina Böhmer könnt ihr direkt hier hören.

Weil einige von euch lieber lesen als hören, bereiten wir den Podcast hier als ungeschnittenes Transkript auf. Übrigens: Diesen und andere Perspective-Daily-Podcasts kannst du auch in deinem Lieblingswebplayer bei Spotify, iTunes und vielen anderen Kanälen abonnieren.

Treffen an der Charité in Berlin

Titelbild: Perspective Daily - copyright

von Katie Gallus 

Katie Gallus ist Geographin und Moderatorin mit Leidenschaft für Zukunftsthemen, den schwäbischen Familienbauernhof und hat stets Fernweh. Neben ihrer Tätigkeit als freie Journalistin u.a. bei der Deutschen Welle, SWR (ARD) und beim ZDF arbeitete sie für die Vereinten Nationen in New York City, recherchierte im georgischen Kaukasus, Ägypten, Kirgistan und Brasilien, lebte in Zentralkamerun und arbeitete in Sierra Leone mit Filmemachern. Katie ist eine gefragte Moderatorin zu digitalen Ideen und Globalisierung, der Entwicklungszusammenarbeit sowie Mensch-Umwelt-Beziehungen.


von Juliane Metzker 

Juliane schlägt den journalistischen Bogen zu Südwestasien und Nordafrika. Sie studierte Islamwissenschaften und arbeitete als freie Journalistin im Libanon. Durch die Konfrontation mit außereuropäischen Perspektiven ist ihr zurück in Deutschland klar geworden: Zwischen Berlin und Beirut liegen gerade einmal 4.000 Kilometer. Das ist weniger Distanz als gedacht.

Themen:  Gerechtigkeit   Arbeit  

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