Interview 

Trump vs. Klima: Was kann er wirklich anstellen?

Damit die Energiewende in den USA nicht an Fahrt verliert, müssen die Amerikaner die Debatte neu aufziehen. Dann gibt’s sogar unerwartete Schützenhilfe, erklärt die wissenschaftliche Beraterin J. Drake Hamilton.

13. Januar 2017  13 Minuten

Heute in einer Woche, am 20. Januar, wird Donald J. Trump zum 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika vereidigt. Die Signale, die der Republikaner und Geschäftsmann an die Welt und sein Land sendet, sind beim Klimaschutz ähnlich kontrovers und widersprüchlich wie bei den meisten Themen: Einmal bezeichnet er den Das hat Trump 2012 getwittert Klimawandel als Erfindung der Chinesen, dann sagt er, er wolle sich Seine Antwort auf die Frage, ob er aus dem Pariser Klimaabkommen austreten wolle (englisch) erst eine Meinung darüber bilden, dann wiederum empfängt er den ehemaligen Vize-Präsidenten und Klimaaktivisten Bericht der New York Times (englisch) Al Gore im Trump-Tower in New York.

Was Klimaschützer, die Erneuerbare-Energien-Industrie, aber auch die Betroffenen des Klimawandels erwartet, scheint völlig offen. Gerade deshalb versuchen die Obama-Regierung sowie viele Bundesstaaten und Städte die Fortschritte abzusichern, die sie bisher gemacht haben. Ob und wie das gelingt, erzählt mir die amerikanische Klima-Politik-Beraterin J. Drake Hamilton am Telefon. Als Leiterin der Nichtregierungs-Umwelt-Organisation

Titelbild: Robin Schüttert - copyright

von Felix Austen 

Der Physiker Felix mag Hafermilch und fährt gern Rad. Er weiß aber auch, dass noch etwas mehr dazugehört, um die Welt vor der Klimakatastrophe und dem Ökokollaps zu bewahren. Deshalb schreibt er über Menschen, Ideen und Technik, die uns und der Umwelt eine Zukunft sichern können. Davon gibt es zum Glück jede Menge!

Themen:  Politik   Klima  

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