Kommt die Mobilitäts-Flatrate?

Einmal zahlen, alles nutzen: Die Grünen wollen die Puzzlestücke der Mobilität zusammensetzen. Doch Tesla, Google und Daimler haben auch ein Wörtchen mitzureden.

7. März 2017  12 Minuten

Wenn es nach Anton Hofreiter ginge, könnte alles so einfach sein: Vor der Tür steht morgens das Elektroauto, das er gerade per App geordert hat. Lautlos gleitet er durch den Stadtverkehr zum Bahnhof, vor dem Haupteingang steigt er aus. Wie von Geisterhand surrt der Wagen in ein unterirdisches Depot, das autonome Fahrsystem parkt den Wagen für ihn ein. Der Zug wartet bereits, Hofreiter arbeitet eine Weile bequem im Rollen. Am Endbahnhof wartet das Pedelec, Pedelecs sind moderne Fahrräder, die mit Unterstützung eines Elektromotors rollen. Im Gegensatz zu Motorrollern springt der Motor von Pedelecs nur als Unterstützung der Tretbewegung des Fahrers ein und läuft nicht kontinuierlich. Das sorgt für eine hohe Energieeffizienz. mit dem er das letzte Stück zum Bundestag radelt. Am Monatsende kriegt er eine Abrechnung – ohne böse Überraschung: Für seine Mobilität bezahlt er einen fixen Preis und viel weniger als noch vor ein paar Jahren.

Titelbild: Susan Yin - CC0

von David Fleschen 

David Fleschen studierte European Studies in Maastricht, Salamanca, Magdeburg und St. Petersburg (Russland) und befasste sich dabei insbesondere mit Transformationsprozessen in Ost und West. Neben diversen journalistischen Tätigkeiten beschäftigt er sich im Rahmen eines Dissertationsprojekts am Wuppertal Institut mit dem urbanen Wandel in seiner Wahlheimat Wuppertal.

Themen:  Mobilität   Urbanes Leben   Politik  

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