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Was kann der junge, smarte kanadische Premier eigentlich nicht?

Trump alt aussehen lassen? Kein Problem! Doch mit dem Spagat zwischen Wirtschaft und Klimaschutz tut sich auch Justin Trudeau schwer …

15. März 2017  14 Minuten

»Aus der roten Ecke, mit 82 Kilogramm, ›der Papineau-Pugilist‹, Ein Pugilist ist ein Faustkämpfer, Papineau ist der Wahlkreis in Montreal, in dem Trudeau 2007 das erste Mal ins kanadische Parlament gewählt wurde. Justin Truuudeauuu!« In einen rot glänzenden Umhang gehüllt, die Fäuste in prallen roten Kunststoffkugeln, schreitet Justin Trudeau durch die kreischende Menge. Die schwarzen Locken unter dem Kopfschutz verborgen, den Blick konzentriert nach vorn gerichtet, nähert er sich dem Ring. Interview mit Trudeau vor dem Kampf (englisch) Er kämpfe für die Krebsforschung, sagt er, für seinen verstorbenen Vater, aber auch gegen die konservative Regierung, die ein soziales Programm für Jugendliche aus rein ideologischen Gründen gestrichen habe. Er klettert in seine Ecke, der Schiedsrichter eröffnet den Kampf. Justin Trudeau, der Liberale in Rot, gegen Patrick Brazeau, den Konservativen in Blau.

2012 hat Justin Trudeau, damals noch Abgeordneter im kanadischen Parlament, den Ring gewählt, Justin Trudeau und seine beiden Brüder boxten gegeneinander, seitdem sie kleine Jungen waren. Über den Kampfsport sagt Trudeau: »Die Leute denken, beim Boxen gehe es darum, wie hart man seinen Gegner schlagen kann. Tut es nicht. Beim Boxen geht es darum, wie man harte Schläge einstecken und trotzdem weitermachen kann.«

Titelbild: Government of Canada - CC BY-SA

von Felix Austen 

Dem Physiker Felix geht es ums Klima, um Landwirtschaft, Energie und Umwelt. Was können Wissenschaft, Politik und Gesellschaft tun, damit alle auf der Welt, mit der Welt und von der Welt gut leben können? Genau: Der heilige Gral der Nachhaltigkeit!

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