Hass im Internet ist kinderleicht

Doch auch für Hater muss es Grenzen geben. 27.000 Menschen schreiben dagegen an. Wie weit dürfen sie gehen?

Interview - 28. März 2017  11 Minuten

»Lest nicht die Kommentare. Tut es einfach nicht. Es wird euch nur alle Menschen hassen lassen.«

Der Satz stammt von Autor und Simpsons-Erfinder Matt Groening und beschreibt ein Phänomen, das das Internet im Griff hält: »toxicity« oder auf Deutsch »Giftigkeit«. Vor allem in den Kommentarspalten auf Onlinemedien und ihren Facebook-Auftritten entlädt sich die Wut der Leser ungebremst. So etwa unter einem Interview mit einem Flüchtlingshelfer von Die Facebook-Kommentarspalten unter dem Artikel von n-tv n-tv. Der Titel: »Merkels ›Wir schaffen das‹ war richtig«

Ist das noch freie Meinungsäußerung oder schon Hass?

Aber nicht nur bei politischen Reizthemen wie Geflüchteten streut der Hass in den Kommentarspalten. So findet man etwa unter dem Stern.de-Artikel

Titelbild: Dean Wissing - CC BY-SA

von Dirk Walbrühl 

Dirk ist ein Internetbewohner der ersten Generation. Ihn faszinieren die Möglichkeiten und die noch junge Kultur der digitalen Welt, mit all ihren Fallstricken. Als Germanist ist er sich sicher: Was wir heute posten und chatten, formt das, was wir morgen sein werden. Die Schnittstellen zu unserer Zukunft sind online.

Themen:  Internet   Psychologie  

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