Das bengalische Feuer ging nach hinten los

Bei G20 hat die gewaltbereite Ultralinke ihre ideologische Legitimation verloren. Das ist eine gute Nachricht.

Kommentar - 11. Juli 2017  8 Minuten

Am vergangenen Wochenende führten ein paar Tausend Halbstarker der Welt vor Augen, wohin radikale Ideologien führen können. Die Selbstoffenbarung war aus linksautonomer Sicht Gemeint sind alle, die sich beim G20-Gipfel aus politischen Gründen an gewalttätigen Ausschreitungen beteiligten und jeder, der diese oder ähnliche Gewalt für gerechtfertigt hält, um politische Ziele zu erreichen. in Hamburg etwa so vernichtend wie ihr Auftreten.

Ausgerechnet in den linksalternativen Stadtteilen St. Pauli und im Schanzenviertel haben jene, die für Vielfalt einzutreten vorgeben und gleichzeitig als »Schwarzer Block« auftreten, Zeit.de informiert: »Der schwarze Block ist weder Gruppe noch Bündnis, sondern eine Demonstrationstaktik. Sie hat ihren Ursprung in der Anti-Atomkraft-Bewegung und den Protesten gegen die Startbahn West des Frankfurter Flughafens: Um sich vor Angriffen durch die Polizei zu schützen, vermummten sich die Demonstranten unter anderem mit Helmen. Die Bezeichnung schwarzer Block stammt von der Frankfurter Staatsanwaltschaft, die ihn das erste Mal in einem Urteil von 1981 so bezeichnete.« ihre Glaubwürdigkeit verloren. Kaum jemand, durch dessen Whatsapp-Chatverlauf, Facebook-Wall oder Fernsehscheibe die Videos brennender Kleinwagen und

Titelbild: flickr / Thorsten Schröder - CC BY

von Frederik v. Paepcke 

Frederik interessiert sich für etwas, das zunächst sperrig klingt: Systeme. Welchen Einfluss haben scheinbar unsichtbare Strukturen auf unseren Lebens-Alltag? Als Anwalt, Unternehmensberater, Gründer und Diplomat hat Frederik unterschiedlichste Perspektiven kennengelernt und ist überzeugt: Vom kleinen Startup bis hin zum großen Völkerrecht sollten wir weniger an das Gewissen des Einzelnen appellieren und stattdessen mehr an systematischen Veränderungen arbeiten.

Frederik war bis Juli 2017 Stammautor bei Perspective Daily und ist seitdem Gastautor.

Themen:  Deutschland   Aktivismus   Demokratie  

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