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Warum dich auch ein Fehltritt weiterbringt

Selbst beim Scheitern ist nicht Schluss. Das kannst du von erfolgreichen »Losern« lernen.

17. August 2017  6 Minuten

Dieser Artikel beginnt mit seinem Scheitern.

Er sollte nämlich vor ziemlich genau einem Jahr von einem unserer ersten Praktikanten geschrieben werden. Er recherchierte wochenlang, interviewte Fachmenschen, diskutierte leidenschaftlich in der Redaktion, fand immer neue Ansätze … nur, um am Ende doch das Handtuch zu werfen.das Handtuch zu werfen.

Er ist also »gescheitert« – für viele das Worst-Case-Szenario. Wer scheitert, Bericht über geplatzte Meisterträume der Handball-Mannschaft SG Flensburg-Handewitt beim NDR (2017) »steht mit leeren Händen« Auch »mit leeren Händen zurückkehren«. Das Symbol der leeren Hände steht bereits seit dem Mittelalter für Bedürftigkeit. Es zeigt, dass der Bittsteller nichts selbst beitragen kann und auf die Unterstützung angewiesen ist. da, hat Bericht über fehlgeschlagene Anpassungen der Ost-Rente für Senioren bei der Mitteldeutschen Zeitung (2016) »nichts vorzuweisen« Die Redewendung steht dafür mangelnde Ergebnisse zu präsentieren. »Vorweisen« oder auch »vorzeigen« bezieht sich dabei für Situationen, in denen etwas überprüft werden soll, etwa Belege, Bilanzen oder Zeugnisse. Im übertragenen Sinn steht »vorweisen« damit auch für Aushängeschilder des eigenen Erfolges (»Erfolge vorweisen«) oder Könnens. und bloß »seine Zeit – und die aller anderen – verplempert«. Die Redewendung wird vor allem im Bezug auf Zeit und Geld gebraucht und meint im übertragenen Sinne »verschwenden«. Das Verb »Plempern« oder »Plampen« kommt vor allem in der rheinischen Mundart vor mit der Bedeutung »hin und her schwanken und dabei überschwappen.«