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Bürger, Hipster, Milliardäre – wer macht das neue Detroit?

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Reportage — 9 Minuten

Bürger, Hipster, Milliardäre – wer macht das neue Detroit?

1. September 2017
Themen:

Detroit war mal »Motor City«, dann war es bankrott. Jetzt geht wieder was. Unterwegs in Amerikas größter Nicht-Mehr-Geisterstadt.



»Ich mag den Vergleich mit Popcorn«, sagt Jeannette Pierce, und meint damit die jüngeren Entwicklungen in ihrer Stadt. »Auf einmal poppt etwas Neues auf«, sagt sie und schnipst mit den Fingern. Sie schnipst noch einmal, und wieder, in immer kürzeren Abständen. So wie gerade in Detroit immer mehr Neues aufpoppt.

Jeannette Pierce ist in Detroit geboren und aufgewachsen und leitet die Das Team der Detroit Experience Factory (englisch) Detroit Experience Factory – eine Non-Profit-Organisation, die Stadtführungen anbietet und als Touristeninformation dient, weil die Stadt Detroit keine betreibt. Pierce und andere lokale Stadtführer haben schon rund 95.000 Menschen durch die Straßen der einst zweitgrößten Stadt der USA und ihre bewegte Geschichte geführt. »Sogar Einheimische sind manchmal falsch informiert«, sagt Pierce.

Stadtkind: Jeannette Pierce ist seit ihrer Geburt in Detroit verwurzelt. – Quelle: David Ehl copyright

Worin sich alle Detroiter, mit denen ich gesprochen habe, einig sind: Nach jahrzehntelangem Abstieg ist die Talsohle durchschritten, mit der Stadt geht es wieder aufwärts. Nicht wenige hoffen, dass ihre Stadt eine ähnliche Auferstehung aus Ruinen hinlegen könnte, wie es Berlin seit der Wiedervereinigung getan hat – um voneinander zu profitieren, hat sich die

Titelbild: David Ehl - copyright

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