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Du willst wissen, was du tun kannst? Hier sind 9 Gebote für eine bessere Zukunft

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11 Minuten

Du willst wissen, was du tun kannst? Hier sind 9 Gebote für eine bessere Zukunft

21. Juni 2018
Themen:

Ausbeutung, Klimawandel, Ungerechtigkeit – die Probleme des 21. Jahrhunderts überfordern schnell. Darum brauchen wir jetzt neue Gebote, die unser Leben bestimmen.



Die haben wir über, die 2 Euro Warum Menschen in einem Sozialstaat betteln, erklärt Gastautorin Ann Esswein hier für den bettelnden Menschen in der Fußgängerzone. Am Wochenende helfen wir einer Freundin beim Umzug, und vielleicht achten wir beim Einkauf auf Warum wir Äpfel nicht mit Birnen vergleichen können, beschreibt Felix Austen hier regional, fair und bio, wenn es eben geht. Die meisten Menschen – Diese Mechanismen nutzen Kriminelle, um sich als »gute Menschen« zu sehen (englisch, 2011) auch Straftäter – wollen »gute« Menschen sein. Aber wie geht das in einer Welt, in der wir ständig mit Informationen und Problemen überschüttet werden? Wer soll da noch den Überblick behalten, Unsere Themenreihe zum Kritischen Denken was »richtig« und »falsch«, »gut« oder »böse« ist?

Auf den Tag genau seit 2 Jahren veröffentlichen wir bei Perspective Daily jeden Tag einen Artikel Heute haben wir Geburtstag! Am 21. Juni 2016 haben wir parallel zum EM-Länderspiel Nordirland gegen Deutschland unseren ersten Artikel veröffentlicht. und stellen uns täglich die Frage: Wie kann es weitergehen?

Wir haben die Möglichkeit, Dinge zu tun, die die Welt zu einem besseren oder zu einem schlechteren Ort machen. – Peter Singer, Mitbegründer des Wem hilfst du und wenn ja, wie vielen? Han Langeslag beleuchtet hier den Effektiven Altruismus Effektiven Altruismus

Die Antworten sind nicht immer einfach und Lösungsansätze oft nicht von heute auf morgen umzusetzen. Vielleicht ist das so, weil erst politische und wirtschaftliche Veränderungen notwendig sind. »Und was kann ich dann tun?« Auf diese Frage gibt es keine einzelne, richtige Antwort. Darum gehen wir heute in uns und stellen uns der Frage: Was haben wir aus unserer täglichen Arbeit als Autoren von Perspective Daily bisher gelernt? Und ganz konkret: Wie würde die Welt aussehen, wenn Perspective Daily »die Gebote« machen würde?

1. Vertraue nicht nur einem »Herrn« – schon gar nicht blind

von Dirk Walbrühl

Wen fragst du, wenn du nicht mehr weiterweißt? Wer hört und liest jedes Wort, das du an deine Freunde schickst? Wer kennt die kleinen Sünden, die du dir ab und zu gönnst?

Im Jahr 2018 lautet die Antwort: Apple, Google, Facebook und Microsoft. Die Milliardenkonzerne würden am liebsten alles Facebooks Masterplan: So will Facebook unverzichtbar für jeden werden für dich tun – suchen, shoppen, kommunizieren, verabreden, Termine planen, Daten speichern, deine Urlaubsbilder sortieren. Und das alles sogar (fast) kostenlos – Wie ein harmloses Handyspiel zur Datenkrake wurde und wie Vertrauen eine Lösung sein kann denn du zahlst ja nur mit deinen Daten.

»Die Menschen sind bereit, ihre Privatsphäre gegen einen Coupon einzutauschen!« – Adam Harvey spricht im Interview mit Nikola Schmidt darüber, wie verwundbar wir durch Überwachung und freiwillige Daten mittlerweile geworden sind Adam Harvey, Datenschützer und Künstler

Deine Vorlieben, Adressdaten und Klick-Muster behandeln sie allerdings nicht besonders sorgfältig, sondern verkaufen sie an Werbekunden weiter – und verlieren sie regelmäßig in Datenskandalen und Datenlecks. Je mehr du also einem einzelnen »Herrn« vertraust, desto durchsichtiger wirst du für alle. Was das im Ernstfall bedeutet, zeigte das Unternehmen Cambridge Analytica, das mit den Daten ahnungsloser Nutzer politische Profile erstellte, Das ist passiert und das bedeutet der ganze Datenskandal für Nutzer um damit den US-Wahlkampf zu beeinflussen.

Die einzige Lösung: Misstrauisch bleiben und nicht dem bequemsten »Herrn« alles blind anvertrauen. Stattdessen gezielt nach vertrauenswürdigen »Damen und Herren« suchen und auch die immer »Medienkompetenz« war gestern. Larissa Schwedes erklärt hier, was wir Kindern wirklich beibringen müssen: Datensensibilität nur mit ein paar – wirklich nötigen – Informationen füttern.

2. Informiere dich, bevor du anderen die Meinung sagst

von David Ehl

Je größer die Reichweite eines Mediums, desto häufiger passiert es: Kaum ist ein Artikel auf Was das Problem beim System Facebook ist, erklärt Dirk Walbrühl in seinem Aussteiger-Text Facebook oder Twitter geteilt, saust der erste Kommentar rein. Meist negativ, oft sogar wütend, manchmal richtiggehend vernichtend. Auf keinen Fall aber kann der Kommentator den Artikel schon gelesen haben.

Wir könnten das nun auf Warum Hass im Netz kinderleicht ist und wie tausende Menschen dagegen anschreiben, erfährst du in diesem Interview von Dirk Walbrühl die enthemmte Grundhaltung schieben, die viele Menschen im Internet an den Tag legen – es tritt aber auch offline häufig genug auf, dass der Mund bei manchen Themen größer ist als das Wissen. Und wenn die Meinung dann auch noch mit Was passiert, wenn alternative Fakten die Welt erklären, diskutiert Dirk Walbrühl in diesem Interview alternativen Fakten (die nur scheinbar Fakt sind) untermauert wird und das Gegenüber nicht die Maren Urner erklärt hier, warum in der Klima-Kommunikation Fakten allein nicht ausreichen richtigen Fakten parat hat, entgleitet die Debatte vollends.

Das zweite Gebot muss daher lauten: Du sollst dich informieren, bevor du deine Meinung rausplärrst! Nur so werden Debatten sachlicher. Warum Objektivität eine Fata Morgana ist, erklären Maren Urner und Han Langeslag hier Das bedeutet nicht, dass Emotionen draußen bleiben müssen – aber wenn Wut jedes Mal auf Fakten aufbaut, wird die Debatte konstruktiver.

3. Übe dich im Kritischen Denken

von Maren Urner

Unser Gehirn funktioniert nicht wie ein Computer, auf dem wir beliebig Dinge hinzufügen und löschen können, der in Sekundenschnelle die logisch richtigen Antworten findet und sich an alles, Teste selbst, wie gut du Dinge wahrnimmst (englisch) was passiert, genau erinnert. Auch als Neurowissenschaftlerin bin ich nicht vor den Fehlbarkeiten meines Gehirns »sicher« – egal wie gut ich sie auf theoretischer Ebene kenne und ständig versuche, sie zu reflektieren. Sind wir unserem Gehirn also hoffnungslos ausgeliefert? Nein!

Jeder hat die Chance, sich bewusst zu machen, wie tendenziös wir Entscheidungen treffen und wie fehleranfällig unser Gedächtnis ist. Indem wir uns in der Disziplin des Hier findest du alle unsere Artikel zum Kritischen Denken Kritischen Denkens üben – einer Disziplin, die meiner Meinung nach auf jedem Lehrplan und in jeder Ausbildung zu finden sein sollte. Das klingt erst mal anstrengend und theoretisch, kann aber auch wunderbar unterhaltsam und offenbarend sein. Das habe ich nicht nur durch meine Arbeit als Autorin gelernt, sondern auch in zahlreichen Diskussionen im »echten Leben«. Der Moment, in dem du akzeptierst, dass du Dinge eher glaubst, Warum dir dein Ego wichtiger ist als die Wahrheit wenn sie in dein Weltbild passen, und du darüber lachst, wie sehr scheinbare Banalitäten des Alltags So können wir die Welt auf einen besseren Kurs stupsen. Lies hier unseren Artikel zum Thema »Nudging« dein Handeln beeinflussen.

Wir müssen uns nur darauf einlassen, zu akzeptieren, wie unser Gehirn funktioniert!

4. Hinterlasse eine Erde, die noch lebenswert ist

von Gerrit Bresch, Johanna Lübke, Carmen Maiwald, Daniel Peyronel, Marisa Uphoff – den aktuellen Praktikanten bei Perspective Daily

Mittlerweile weiß jedes Kind: Wir leben über unsere Verhältnisse. Jedes Jahr rückt der Hier findest du alle Informationen zum Earth Overshoot Day (englisch) Earth Overshoot Day – der Tag, ab dem alle natürlichen Ressourcen für das Jahr aufgebraucht sind – weiter nach vorn. Ab diesem Zeitpunkt leben wir auf Kosten der kommenden Generationen. Wir hinterlassen ihnen und uns nicht nur Wie ein Leben (fast) ohne Müll geht, erfährst du im Interview von Maren Urner mit Bea Johnson Müll, schlechte Luft und Klimaveränderungen, sondern auch das Bewusstsein, dass es so nicht weitergeht.

Wir stehen Diese jungen Menschen kämpfen für unsere Zukunft als nächste Generation vor der Aufgabe, die Zukunft so zu gestalten, dass sie lebenswert wird. Vielleicht müssen wir dafür Strände aufräumen, neue Umwelt-Technologien erfinden und Parteien gründen. Vor allem müssen wir weg vom Leben nur im »Hier und Jetzt« hin zu einem Bewusstsein für die Zukunft und für die Generationen, die nach uns kommen.

5. Töte nicht – auch keine Tiere

von Felix Austen

Würden wir alle wilden Säugetiere der Welt auf eine Waage stellen, würde sie etwa 7 Millionen Tonnen anzeigen. Die Wissenschaftler haben in der Studie die Masse des Kohlenstoffs in einem Lebewesen herangezogen, um die unterschiedlichen Organismen vergleichen zu können. Nicht schlecht. Hier geht es zu der Studie, die das Leben auf der Erde gewogen hat Wiederholen wir das Ganze mit uns Menschen, würde fast das 10-Fache auf dem Display erscheinen: 60 Millionen Tonnen. Eine ganze Menge Leben, die wir erhalten und schützen wollen.

Bitten wir nun noch Kühe, Schweine, Hühner und sonstige »Nutztiere« zum Gewichts-Check, würde die Waage 100 Millionen Tonnen anzeigen. Anders als das schützenswerte Leben, hat ihres schon vor der Geburt einen klaren Zweck. Es soll möglichst bald wieder enden, um uns vor allem eins zu verschaffen: In diesen Burger kannst du ohne schlechtes Gewissen beißen Genuss.

Wir Menschen waren schon immer sehr gut darin, Leben in Kategorien einzuteilen und diesen unterschiedliche Rechte zuzuweisen: weiß – schwarz; Frau – Mann; Tier – Mensch. Die Geschichte zeigt aber auch, Wie das bei Geschlechtern geht, schreibt Gastautorin Jolinde Hüchtker hier dass Menschen Kategorien überdenken und anpassen können.

Die Rufe nach dem nächsten Schritt werden – aus ethischen und Umweltgründen – Wie das Menü zur Weltrettung aussieht, schreibt Maren Urner hier immer lauter. Er könnte 100 Millionen Tonnen Leben erlösen.

6. Fordere dich selbst heraus – nur so kommst du weiter

von Juliane Metzker

Ein diffuses Gefühl geht um die Welt: die Angst vor Welche Gemeinsamkeiten Flucht, Rechtsruck und Fußballfieber in deiner Wahrnehmung haben, erklärt dir Juliane Metzker hier den Anderen. Auch in Deutschland fühlen sich David Ehl fragt: Hat Deutschland riesige Angst? viele bedroht und wollen deshalb alles inflationär absichern: die bayerische Kultur mit Katharina Wiegmann will endlich die Trennung von Kirche und Staat in Deutschland Kreuzen an jeder Behörde, die Grenzen mit Grenzen und – wenn schon, denn schon – Han Langeslag fragt: Macht Kontrolle uns zu besseren Menschen? Überwachung für alle! Warum ist die Unsicherheit so ein Buhmann?

Im Privaten begegnet sie uns doch auch: In der Liebe, im Job und auf Reisen – ständig fordern wir uns selbst heraus, um die nächsten Schritte zu gehen. Ob wir damit auf die Nase fallen oder ans Ziel kommen, wissen wir in den seltensten Fällen. Manche nennen es Warum es sich lohnt, die eigene Komfortzone zu verlassen, weiß Gitti Müller »die Komfortzone verlassen« oder »mal etwas Neues ausprobieren« – oft ist es doch gerade die Unsicherheit, die uns produktiv werden lässt und neue Perspektiven eröffnet. Im Strudel der Wertediskurse in Deutschland und weltweit täte uns mehr Mut zur Verunsicherung gut. Denn eines ist sicher: An Herausforderungen wachsen wir und Nur wenn wir Angst zulassen, können wir mutig sein, argumentieren Vito Avantario und Maren Urner hier unsere Selbstsicherheit.

7. Denke europäisch – denn Grenzen sind nicht zeitgemäß

von Katharina Wiegmann

Vieles, was heute und in Zukunft unser Leben bestimmt, macht nicht an Schlagbäumen halt: Daten- und Warenströme, Den aktuellen Stand der globalen Erderwärmung inklusive Prognosen findest du hier das Klima, Konflikte. Dasselbe gilt für Liebe, Freundschaft und Ideen vom guten Leben. In der Konsequenz sollten wir also global denken – denn auch die europäischen Außengrenzen schotten uns nicht vom Rest der Welt ab. Zum Glück!

Der europäische Gedanke hat gegenüber dem globalen Blick aber 2 entscheidende Vorteile. Er bietet einen Rahmen für die Suche nach Lösungen, der überschaubar ist und den wir gerade noch begreifen können. Im Vergleich mit einzelnen Ländern ist er außerdem groß genug, um im Weltgeschehen etwas bewegen zu können.

Die europäischen Länder haben eine lange gemeinsame Geschichte, funktionieren aber unterschiedlich genug, um voneinander viel lernen zu können: Chris Vielhaus erklärt hier, was wir von Spanien lernen können Warum spenden in Spanien mehr Menschen Organe als in Deutschland? Wie wurde Estland zum digitalen Vorzeigestaat? Innerhalb der EU können Warum Besserwissertum eine Gefahr für Europa ist, liest du in diesem Text Wissensvorsprünge Einzelner allen zugutekommen. Die Union ist so, wie sie ist, noch lange nicht perfekt. Aber sie ist ein Fundament für eine Hier porträtiere ich 2 Bewegungen, die sich für ein demokratisches Europa einsetzen echte europäische Demokratie, auf das wir in Zukunft bauen können.

8. Verurteile niemanden, in dessen Schuhen du nicht gelaufen bist

von Chris Vielhaus

Warum hat der Zeitarbeiter am Fließband Warum es nicht jeder gleich leicht hat, »etwas Ordentliches zu lernen«, liest du hier nichts Ordentliches gelernt? Wie kann man sich nur so gehen lassen und Han Langeslag erklärt hier, wie unser Einkommen und unsere Gesundheit zusammenhängen so dick werden? Und warum nervt der Schnorrer mich im Café und David Ehl war mit Wohnungslosen unterwegs und zeigt, warum Menschen auf der Straße landen geht nicht einfach zum Amt?

Solche unschönen Fragen hat sich wohl jeder schon mal reflexartig gestellt. Denn niemand von uns ist vor ihm sicher – Juliane Metzker erklärt hier, wie schnell wir uns von Fremdbildern zu vorschnellen Urteilen verleiten lassen dem vorschnellen Urteil. Auch wenn wir wissen, dass die Wirklichkeit anders aussieht.

Sicher sind nicht alle finanziell Schwachen »da unten« nur Opfer der geltenden Verhältnisse. Da gibt es auch die eine oder andere Maren Urner erklärt hier, warum wir in unserem Handeln nicht so frei sind, wie wir denken unkluge Entscheidung. Und manch einer nutzt das soziale Netz gezielt aus. Statt aber zu pauschalisieren, lohnt es sich trotzdem, zu differenzieren.

Denn »selbst eingebrockt« haben sich die meisten Menschen, die Transferleistungen beziehen, ihre Situation nicht. Aus welchem Elternhaus jemand stammt, ob die Gesundheit mitmacht und wie lange die Ehe hält, entscheidet schließlich niemand für sich allein.

Anstatt uns also blind von unserem Unbehagen leiten zu lassen und die Welt in »wir« und Maren Urner und Han Langeslag zeigen hier, wie schnell uns die Anderen egal sind »die da unten« zu teilen, erkennen wir beim genaueren Hinschauen vielleicht, dass nicht die Einkommensschwachen das Problem sind. Die multinationalen Konzerne, die jeden Euro Steuern einsparen, wo sie nur können, Han Langeslag fragt hier: Ist Deutschland schon eine Steueroase? kommen uns weit teurer zu stehen.

9. Fange bei dir an!

von Katharina Ehmann

Gastautorin Isabell Ullrich geht der Frage nach, ob Freiwilligenarbeit in Afrika etwas bringt Nach Afrika reisen und Brunnen bauen? Hier stellt Katharina Wiegmann 2 junge, politische Bewegungen in Europa vor Eine politische Bewegung gründen? Die Welt »wirklich« zu verändern, ist vielen Menschen eine Nummer zu groß. Sie fangen lieber im Kleinen, im Privaten an. Anders reisen, leihen und tauschen statt So kann bewussteres Einkaufen nachhaltig zufriedener machen neu-kaufen, Maren Urner über das Menü zur Weltrettung saisonal essen – die üblichen Verdächtigen. Die Kritik daran lässt nicht lang auf sich warten. »Das bringt doch alles nichts und beruhigt nur dein Gewissen.« Das ist zu kurz gedacht, denn:

  • Veränderung schlägt Wellen: Schlüsselgewohnheiten Schlüsselgewohnheiten sind Routinen, die einen positiven Effekt auf andere Verhaltensweisen haben. Sie ebnen den Weg für weitere positive Veränderungen, da sie viele Berührpunkte mit anderen Verhaltensweisen haben. Sport gilt als eine klassische Schlüsselgewohnheit: Menschen, die anfangen, regelmäßig Sport zu treiben, berichten davon, sich leistungsstärker und ausgeglichener zu fühlen, was ihnen auch in anderen Bereichen mehr Energie schenkt – und sich zum Beispiel positiv auf Essgewohnheiten auswirkt. Hier (englisch) schreibt der Autor James Clear in seinem Blog über Schlüsselgewohnheiten. können unser Verhalten in einer Art Kettenreaktion beeinflussen: »Ich höre auf, Plastiktüten zu benutzen, werde dadurch auf Verpackungsmüll aufmerksam und beginne, Obst und Gemüse nur noch lose zu kaufen. Dadurch gehe ich häufiger zum Markt, wo ich eher regional und saisonal einkaufe …« So entstehen neue Verhaltensweisen, die wiederum andere Menschen beeinflussen – egal ob es um Kindererziehung, Wahlverhalten oder Immer mehr Menschen fragen sich: Macht meine Arbeit Sinn? berufliche Ausrichtung geht.
  • Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile: Niemand handelt in einem Vakuum für sich allein – es sei denn, jemand lebt wie Robinson Crusoe auf einer einsamen Insel. Auch die großen, systemischen Lösungen werden immer durch Einzelne angestoßen – und dann von einer wachsenden Zahl an Menschen unterstützt.

Zynismus und Aussagen wie »Das bringt doch alles nichts« helfen also nicht weiter. Denn auch wenn jeder nur ein Sandkorn ist, bringt genug Sand selbst das größte Zahnrad zum Stehen – und zwingt es zu einer neuen Ausrichtung.

Moment mal, 9 Gebote und nicht 10? Richtig gelesen! Unsere 9 Gebote sind keine autoritären Regeln, sondern nur Denkanstöße – aus denen du etwas machen kannst. Wie lautet dein zehntes Gebot?

Auf die Frage »Was kann ich tun?« lautet unsere eigentliche Antwort:

Anfangen!

Quelle: Tobias Kaiser copyright

Titelbild: Tobias Kaiser - copyright

 

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