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Die »digitale Kindheit« ist längst da. So beenden wir den Streit um die Bildschirme

Wann Bildschirme unseren Kindern schaden und wie wir sie richtig einsetzen, erfährst du in diesem Text.

18. Juli 2018  11 Minuten

Es ist Samstagmorgen und das Wochenende gerade mit strahlendem Wetter gestartet. Ein Vater nimmt seinen 8-jährigen Sohn mit zum Friseurtermin. Doch von Quengeln und Hibbeln ist bei dem Kind keine Spur. Stattdessen starrt der Sohnemann stumm auf das leuchtende Display seines Smartphones. In einer ganzen Stunde blickt der Kleine kein einziges Mal auf, nimmt seine Umgebung anscheinend kaum wahr.

Vater: »Wir sind bald fertig.«
Sohn: »Mhm.«

Vor einigen Wochen wurde ich Zeuge einer solchen Szene, die sich in ähnlicher Form sicher jeden Tag an vielen Orten überall auf der Welt abspielt. Denn wir leben längst im Zeitalter der Bildschirme: Smartphones, Tablets, Laptops, Fernseher, Spielekonsolen – sie sind überall, vor allem in Kinderhänden.

Mit Illustrationen von Adrian Szymanski für Perspective Daily

von Dirk Walbrühl 

Dirk ist ein Internetbewohner der ersten Generation. Ihn faszinieren die Möglichkeiten und die noch junge Kultur der digitalen Welt, mit all ihren Fallstricken. Als Germanist ist er sich sicher: Was wir heute posten und chatten, formt das, was wir morgen sein werden. Die Schnittstellen zu unserer Zukunft sind online.

Themen:  Internet   Psychologie   Gesellschaft   Konsum  

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