So sieht es aus, wenn Verbraucher tatsächlich die Macht übernehmen

Klauen für eine gerechtere Welt: Machen diese 4 radikalen Aktionen den Supermarkt zu einem besseren Ort?

Artikel & Podcast - 22. August 2018  9 Minuten

Der moderne Mensch stimmt an der Kasse ab, heißt es. Wer für gute Tierhaltung und faire Arbeitsbedingungen ist, achtet penibel auf das Hier habe ich geschrieben, warum wir Äpfel nicht mit Bio-Birnen vergleichen können Bio- und Fairtrade-Logo. Wer was für das Klima tun will, kauft keine Äpfel mehr aus Neusee-, sondern aus dem Alten Land. Und wen die Bilder von mit Hier schreibe ich, warum wir uns endlich mit dem Plastik versöhnen müssen Plastik gefüllten Möwen-Mägen so richtig aufgerüttelt haben, der geht ab sofort mit Tupperdose und Jutebeutel zum Unverpackt-Laden. David Ehl fragt: Können wir mit Shopping die Welt retten? Oder natürlich alles gleichzeitig.

Wer was für das Klima tun will, kauft keine Äpfel mehr aus Neusee-, sondern aus dem Alten Land. Aber unabhängig davon, ob wir unsere Kaufentscheidungen für politische Statements halten oder Shopping und demokratische Teilhabe strikt voneinander trennen wollen, ist klar: Die Auswirkungen unseres Konsums entlang der Lieferketten reichen bis in die letzten Winkel der Welt – und schaffen dort nicht nur Arbeitsplätze, Was sich in den Jahren seit Rana Plaza für die Näherinnen in Bangladesch verändert hat, erklärt Katharina Wiegmann hier sondern verursachen auch jede Menge Probleme.

Wirtschaft und Politik schieben die Verantwortung für Abholzung, Artensterben und Ausbeutung gern den Verbrauchern in die Schuhe. Wie es aussieht, wenn wir die Sache tatsächlich in die eigene Hand nehmen, zeigen diese 4 Aktionen. Mit einer Mischung aus Kreativität und zivilem Ungehorsam setzen sie ein Zeichen gegen unfaire Produktionsbedingungen, Lebensmittelverschwendung, Plastikmüll und Verbrauchertäuschung.

Gegen unfaire Produktion: Deutschland geht klauen!

Titelbild: Ariel Levin - copyright

von Felix Austen 

Dem Physiker Felix geht es ums Klima, um Landwirtschaft, Energie und Umwelt. Was können Wissenschaft, Politik und Gesellschaft tun, damit alle auf der Welt, mit der Welt und von der Welt gut leben können? Genau: Der heilige Gral der Nachhaltigkeit!

Themen:  Essen   Nachhaltigkeit   Konsum  

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