Die Welt, in der wir morgen leben

Wenn wir diesen Planeten erhalten wollen, müssen wir etwas tun. Der Film »Tomorrow« zeigt Menschen, die einfach mal angefangen haben.

31. August 2016  5 Minuten

Dieser Text ist Teil unserer Sommer-Reihe und daher kürzere und leichtere Kost als unsere normalen Beiträge.

»Der Film ist so gut wie ausverkauft. Wir haben nur noch Plätze, die sehr dicht an der Leinwand sind«, sagte die Kartenverkäuferin in einem Kölner Programmkino. »Wenn ihr nach 10 Minuten sagt ›das ist zu unbequem‹, bekommt ihr euer Geld zurück.« Unsere Sitze waren tatsächlich ziemlich nah an der Leinwand, aber nach 10 Minuten fiel uns das gar nicht mehr auf. Wir wollten bis zum Ende bleiben.

Der Film, der an diesem schönen Sommerabend so viele Menschen in einen vollen, stickigen Kinosaal gelockt hatte, heißt »Tomorrow – Die Welt ist voller Lösungen«. Mit als Erstes haben ihn die Teilnehmer der Dossier des BR zur Klimakonferenz in Paris Klimakonferenz von Paris im November 2015 gesehen – passend, denn die Aussage, mit der der Dokumentarfilm startet, lautet: Wenn wir nichts unternehmen, fahren wir unseren Planeten an die Wand.

Mit Illustrationen von Fabian Ludwig für Perspective Daily

von David Ehl 

Wenn Zugvögel im Schwarm fliegen, beeinflusst jedes einzelne Tier die Richtung aller - das hat David bei einer Recherche gelernt. Sonst berichtet er eher über Menschen, stellt sich dabei aber eine ganz ähnliche Frage: Welche Rolle spielt der einzelne Wähler und Verbraucher, welchen Einfluss hat jeder von uns auf die Gesellschaft? David recherchiert gerne unterwegs, studiert hat er Musikmanagement, Englisch und Journalismus.

Themen:  Essen   Gesellschaft  

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