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So macht der Hass das Internet kaputt (und diese 5 Ideen sollen das ändern)

Doch nur 3 davon helfen wirklich.

2. November 2018  8 Minuten

Ein digitaler Sturm der Entrüstung entlud sich über die Berliner Es ist nicht Cheblis erster Kontakt mit Internet-Hass, wie sie in diesem Interview erklärt (2017) Staatssekretärin. Sawsan Chebli hatte es »gewagt«, auf einem Foto eine teure Uhr zu tragen – und das als Mitglied der Arbeiterpartei SPD. Dass Chebli zudem eine muslimische Frau mit arabischem Migrationshintergrund ist, die sich selbstbewusst gegen Islamhass, Rechtsradikalismus und Chauvinismus äußert, dürfte den digitalen Hass weiter befeuert haben. Der absurde Vorwurf reizte Nutzer von sozialen Medien dazu, die Politikerin tagelang zu adressieren:

So etwas wie Dankbarkeit darf man von dieser dummdreisten, arroganten, ja größenwahnsinnigen Zicke natürlich nicht erwarten. Ein wütender Facebook-Nutzer postet mit dem Hashtag Rolexgate (2018) Ein Nutzer auf Facebook

Mit Dir will ich keinen Dialog. Du bist ein Schlag in die Fresse für alle guten Migranten. Eine wütende Twitter-Nutzerin postet mit dem Hashtag Rolexgate (2018) Eine Nutzerin auf Twitter

Titelbild: rawpixel - CC0

von Dirk Walbrühl 

Dirk ist ein Internetbewohner der ersten Generation. Ihn faszinieren die Möglichkeiten und die noch junge Kultur der digitalen Welt, mit all ihren Fallstricken. Als Germanist ist er sich sicher: Was wir heute posten und chatten, formt das, was wir morgen sein werden. Die Schnittstellen zu unserer Zukunft sind online.

Themen:  Psychologie   Populismus   Internet  

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