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7 Fortschritte, die wir uns für das Jahr 2019 erhoffen

So könnte es ein richtig gutes Jahr werden.

31. Dezember 2018  10 Minuten

Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen. – Antoine de Saint-Exupéry Es gibt viele Gründe zur Hoffnung, dass die Welt im Jahr 2019 ein wenig besser wird. Wir haben 7 Stück davon aufgeschrieben. Und bevor wir es vergessen: Guten Rutsch!

Moderne Väter zeigen, dass es anders geht

Von Stefan Boes

Die #MeToo-Bewegung begann mit Frauen, die den Mut hatten, über ihre Erfahrungen mit Sexismus und sexualisierter Maren Urner fragt: Ist Gewalt männlich? Gewalt zu sprechen. Eine breite Debatte folgte, bei der es auch darum ging, wie unsere Gesellschaft soziale Ungleichheit in der Arbeitswelt und in der Familie reproduziert.

Diese Debatte wird im Jahr 2019 weitergehen. Und ich setze darauf, dass Männer nicht nur an der Diskussion teilnehmen, sondern auch bereit sind, etwas zu verändern. Frauen ringen damit, im Beruf erfolgreich und gleichzeitig Mutter zu sein. Und Männer? Arbeiten Vollzeit und entziehen sich der Aufgabe, gleichberechtigtes Elternteil zu sein. So festigen sie ein Familienbild, das doch angeblich überholt ist. Ich wünsche mir neue Rollen und neue Vorbilder.

Das war 2018. Und 2019? Meine Hoffnung ist, dass in Zukunft immer mehr Männer zeigen, dass es anders geht. Ich wünsche mir neue Rollen und neue Vorbilder: moderne Väter, die sich nicht nur so nennen (lassen). Damit würden sie andere ermutigen, werden auch für Kollegen zum Vorbild. Konkret heißt das: Endlich fangen Väter an, Sigrid März warnt: Damit wir nicht verdummen, brauchen wir mehr Forscherinnen längere Elternzeit zu nehmen, ihre Arbeitszeit zu reduzieren und sich stärker an der Betreuungs- und Hausarbeit zu beteiligen.