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Die 5 besten Gründe, warum wir uns vom Wachstumszwang verabschieden sollten

Unsere 3 Gastautorinnen sind in der Postwachstumsbewegung aktiv – und verraten die stärksten Argumente der Wissenschaft.

9. Januar 2019  7 Minuten

Von Monika Austaller, Ruth Fulterer und Leonie Sontheimer

Unsere Großeltern hatten eine Kommode für die Wäsche, wir haben begehbare Leere im Kleiderschrank kann sehr befreiend sein Kleiderschränke. Früher liehen sie sich das Drehscheibentelefon von der Post, heute wechseln wir unser Was mit deinem Handy passiert, wenn es ausgedient hat iPhone, sobald das neue Modell auf dem Markt ist. Früher gab es im Winter Kartoffeln und Kohl, heute essen wir eingeflogene Avocados und Mangos.

All das ist möglich, weil unsere Wirtschaft in den vergangenen Jahrzehnten nur eine Richtung kannte: Wachstum. Seit dem Zweiten Weltkrieg ist das Bruttoinlandsprodukt Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) misst, wie viel in einem Land insgesamt für Produkte und Dienstleistungen ausgegeben worden ist – zum Beispiel innerhalb eines Jahres. in Deutschland fast jedes Jahr gestiegen – oft um 3% oder 4%. In den Jahren 1970–2017 hat sich unsere Wirtschaftsleistung gemessen am Bruttoinlandsprodukt Daten der Weltbank: BIP pro Kopf in Deutschland seit dem Jahr 1970 (englisch) mehr als verdoppelt. Auch weltweit hat sich die Wirtschaftsleistung in den vergangenen 100 Jahren mehr als verzehnfacht. Uns kommt das völlig normal vor – wir kennen es nicht anders.

Doch wie viele T-Shirts können wir anziehen? Was bringt es, im 6-Monats-Rhythmus das Handy zu wechseln? Ist es in Ordnung, dass jeden Tag massenweise Warum auch du jeden Tag 2 Kilo Essen wegwirfst Lebensmittel in der Tonne landen? Und vor allem: Macht uns der Überfluss glücklich? Die ehrliche Antwort ist schon lange: Nein.