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Diese 8 Männer wollen zum Weltfrauentag nicht schweigen

Heute hört die Welt den Frauen zu. Damit die Männer sich nicht benachteiligt fühlen, haben wir sie um ein Statement gebeten.

8. März 2019 –  11 Minuten

Überall auf der Welt äußern sich die Frauen heute lautstark und feiern »ihren« Tag, vor allem indem sie auf Demos, bei Veranstaltungen und in den Medien auf die noch immer ausgeprägte Benachteiligung des weiblichen Geschlechts in vielen Bereichen des Lebens hinweisen.

Der 8. März ist Weltfrauentag

Der erste Weltfrauentag wurde vor 108 Jahren aufgrund der Initiative der sozialistischen Politikerin und Frauenrechtlerin Clara Zetkin in Deutschland, Dänemark, der Schweiz und dem damaligen Österreich-Ungarn gefeiert. Das Ziel damals: das Wahlrecht. Im Jahr 1918 wurde es in Deutschland eingeführt.

Bildquelle: wikicommons

Als erstes deutsches Bundesland hat Berlin den 8. März sogar zum gesetzlichen Feiertag erklärt (in vielen Staaten ist der Weltfrauentag schon lange gesetzlicher Feiertag Aktuell ist das der Fall in: Angola, Armenien, Aserbaidschan, Burkina Faso, Eritrea, Georgien, Guinea-Bissau, Kasachstan, Kambodscha, Kirgisistan, Kuba, Laos, Madagaskar, Moldau, der Mongolei, Nordkorea, Nepal, Russland, Sambia, Tadschikistan, Turkmenistan, Uganda, der Ukraine, Usbekistan, Vietnam und Weißrussland; in China haben Frauen am Nachmittag arbeitsfrei. ). Zu tun gibt es genug: Weltweit sitzen in Parlamenten nur 24% Frauen, und in zahlreichen Ländern verbringen Frauen noch immer Hier findest du den aktuellen Global Gender Gap Report (englisch, 2018, PDF)doppelt so viel Zeit mit Arbeiten im Haushalt und mit anderen unbezahlten Tätigkeiten wie Männer.

Doch damit der Tag nicht als Monolog unter Frauen verhallt, fordern wir – der weibliche Teil der Redaktion bei Perspective Daily – zur Feier des Tages den männlichen Teil der Belegschaft auf, sich zum Frauentag zu äußern.

Also, liebe Herren der Schöpfung, woran denkt ihr am Weltfrauentag?

Hoch mit den Hintern, ihr Pantoffelhelden!

von Chris Vielhaus

Ich gebe zu: Als mir eine Kollegin letztes Jahr in der Mittagspause unvermittelt die Frage stellte, ob ich mich als Feminist bezeichnen würde, hatte ich keine klare Antwort parat – und hangelte mich an 3–4 Rückfragen entlang. Katharina Wiegmann hat eine Argumentationstrainerin gefragt, wie man effektiv für Geschlechtergerechtigkeit eintrittVielleicht liegt es am Wort »Feminismus«, denn ich bin mir sicher, dass ich sofort eine Antwort auf die Frage gehabt hätte, ob ich für Geschlechtergerechtigkeit sei. Denn eigentlich geht es doch genau darum: um Gerechtigkeit. Egal ob bei der Entlohnung, den Karrierechancen oder dem Recht, Katharina Wiegmann kommentiert die noch immer bestehende Kriminalisierung von Abtreibungen in Deutschlandüber den eigenen Körper zu bestimmen.