David Ehl / Reportage

Mein Nachbar, der Imam

16. September 2016

Über 3.000 Moscheen stehen in Deutschland, Tendenz steigend. Und fast jedes Mal, wenn eine dazukommt, laufen Bürgerinitiativen Sturm. Ein paar Ideen für eine gute Nachbarschaft.

Dort, wo bis Donnerstag eine Tür gewesen war, fanden die Gemeindemitglieder am letzten Freitag im August eine Mauer vor. Sie rissen die hastig aufgetürmten Kalksandsteine ein, um ihren Gebetsraum im ehemaligen Trafo-Häuschen betreten zu können. Dann erstatteten sie Anzeige. Die Die Neuesten Norddeutschen Nachrichten über die Mauer von Parchim, 2016 rund 150 Muslime im mecklenburgischen Städchen Parchim haben keine Moschee, sondern nur dieses Häuschen. Es war bereits vor einigen Monaten mit Parolen beschmiert worden.

Damit unmissverständlich klar war, dass es sich auch bei der Mauer nicht um einen einfachen Streich gelangweilter Kleinstadt-Jugendlicher handelte, hatten die Erbauer Botschaften auf A4-Blätter gedruckt und an ihr Bauwerk geheftet: »Ihr nennt euch ›Gläubige‹ – wir euch Invasoren«. Auf der Wand war noch ein zweiter Spruch zu lesen, der sogar einen Zitatgeber benannte: »Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten« – Recep Tayyip Erdoğan. 1997 hatte Erdoğan, damals als Bürgermeister von Istanbul diese Zeilen eines 1912 veröffentlichten Gedichts zitiert und musste wegen religiöser Volksverhetzung 10 Monate ins Gefängnis.

Wen geht eine Moschee was an?

Solche und ähnliche Sätze müssen sich Muslime in Mitteleuropa immer wieder gefallen lassen. Gleichzeitig wird der Islam auch im Straßenbild präsenter, wenn Moscheeverbände sich den Umzug aus dem Hinterhof – oder im Fall Parchim dem Trafo-Häuschen – in eine richtige, repräsentative Moschee leisten können. Auch das ist eine Frage der Integration: Nachdem seit den 60er-Jahren viele Türken als Gastarbeiter nach Deutschland kamen und damit den Bedarf an Moscheen überhaupt erst begründet haben, leben heute bereits viele Muslime in 2. oder 3. Generation im Land. Viele haben es »zu etwas gebracht«, wie der Volksmund sagt. In Form von Mitgliedsbeiträgen und Spenden sickert dieser Wohlstand auch in die Moscheegemeinden durch.

Die neu gebaute DİTİB-Moschee im schwäbischen Herrenberg zieren seit dem Frühjahr 2 Minarette. – Quelle: David Ehl copyright
Zwischen dem ersten Bauantrag und dem ersten Gebet im neuen Zuhause einer Moscheegemeinde vergehen in aller Regel turbulentere Jahre als bei anderen Bauherren. Oft formiert sich Protest gegen die Moschee in der Nachbarschaft: Von beunruhigten Anwohnern (der Begriff des besorgten Bürgers ist emotional zu aufgeladen für diesen Text), denen z.B. unwohl wird, wenn in ihrer Nachbarschaft in einer fremden Sprache gebetet wird. Aber auch von Rechtspopulisten und -radikalen, Ein Auszug aus einer Mitteilung der rechtsextremen PRO NRW, die zum Protest gegen eine geplante Moschee in Schwelm bei Wuppertal aufruft:

»Jeder, der als Patriot Flagge gegen die Islamisierung und Überfremdung unserer Heimat zeigen möchte, ist bei unserer Demonstration herzlich willkommen. Nur wenn wir einig sind und unseren Unmut kundtun, können wir etwas verändern.
Tauschen wir die etablierten Politiker aus, bevor diese das deutsche Volk austauschen können. Nur PRO NRW setzt sich seit Jahren gegen die Massenzuwanderung aus islamisch geprägten Ländern ein!«
die Sorge in Angst und diese Angst in Wählerstimmen verwandeln wollen. Wenn das Anliegen, den Moscheebau zu verhindern, beide Gruppen vereint, kann es im Extremfall so laufen wie in Leipzig-Gohlis: Dort standen fast 10.000 Unterstützer auf einer Seite mit Correctiv-Recherche zu Übergriffen auf Moscheen, 2016 NPD und AfD, während auf der Baustelle tote Ferkel mit »Mutti Merkel«-Aufschrift drapiert wurden. Damit es so weit nicht kommt, kommt es auf das richtige Zusammenspiel verschiedener Akteure an:

  • Moscheegemeinden müssen aktiv über ihr Vorhaben aufklären. Wenn den beunruhigten Anwohnern klar ist, dass »die da drüben« gar nichts Böses im Schilde führen und vielleicht sogar bessere Nachbarn werden als der blöde Herr Meier, der samstags um 8 Uhr morgens (!!!) den Rasenmäher anschmeißt, ist viel gewonnen.
  • Kommunen müssen unter Beweis stellen, dass sie die Sorgen ihrer Bürger ernst nehmen. Die Städte sind gut beraten, Informationsveranstaltungen einzuberufen, gute Kontakte mit den Moscheegemeinden aufzubauen und auf Partizipation am öffentlichen Leben zu dringen. Am Rhein startet dazu gerade ein Experiment – mehr dazu in ein paar Absätzen.
  • Anwohner haben die leichte und gleichzeitig schwerste Aufgabe: vernünftig zu sein. Sich den Vor einem Monat habe ich bei PD gefragt: »Hat Deutschland riesige Angst?« Sorgen zu stellen, auch wenn es wehtut. Wer diese Sorgen abwägt, bei einer Infoveranstaltung vorträgt und sich auf die Antworten einlässt, schließt sich keiner Bürgerinitiative an.
  • Politik kann die Transparenz von Moscheegemeinden und somit vielleicht auch die Akzeptanz der Bevölkerung erhöhen, wenn sie ein paar Punkte neu ausdiskutiert. Natürlich lässt sich weder ein »Integriert euch«- noch ein »Habt keine Angst«-Gesetz beschließen. Aber Gesetze können Integration fördern und Angstfaktoren behutsam eindämmen.

Die Mauer und die Angst vor Überfremdung

Die Mauer von Parchim ist kein Einzelfall: Die Zahl der Übergriffe auf Moscheen oder Muslime steigt. 2010 waren es Correctiv-Recherche zu Übergriffen auf Moscheen, 2016 23 Delikte. Bis Juni dieses Jahres sind in Deutschland bereits mindestens 27 Übergriffe aktenkundig geworden; Bei der Recherche zu diesem Text habe ich aus den Antworten auf vierteljährliche Kleine Anfragen der Linken-Bundestagsfraktion die Fälle von 2015 und den ersten beiden Quartalen 2016 in eine eigene Tabelle übertragen. In jedem einzelnen Dokument fanden sich Nachträge zum vorangegangenen Quartal, sodass davon auszugehen ist, dass die endgültige BKA-Statistik über die genannten 27 Delikte im ersten Halbjahr 2016 hinausgeht. Die tatsächliche Anzahl dürfte wiederum weit höher sein, weil aus unterschiedlichen Gründen längst nicht jeder Übergriff angezeigt und somit statistisch erfassbar wird. es sieht danach aus, als könnte die Jahresstatistik ähnlich hoch ausfallen wie 2015, in dem das BKA 74 Angriffe zählte.

Nicht nur die Hasskriminalität Den Begriff »Hasskriminalität« benutzt auch das BKA als Kategorie in seinen Statistiken. gegen den Islam steigt, sondern – wesentlich niedrigschwelliger – auch die Sorge in der Bevölkerung. Der Religionsmonitor der Bertelsmann Stiftung, Sonderauswertung 2015 Religionsmonitor der Bertelsmann Stiftung Die Daten wurden in einer Sonderauswertung 2015 präsentiert. Für den Religionsmonitor der Bertelsmann Stiftung wurden zwischen Oktober und Dezember 2012 14.000 Personen in 13 Ländern zu ihrer persönlichen Religiosität, ihren Werthaltungen und dem Verhältnis von Religion, Politik und Gesellschaft repräsentativ befragt. Die Befragung wurde vom Institut für angewandte Sozialforschung infas in Bonn durchgeführt. Zum Vergleich wertete das Institut die Daten einer eigens beauftragten Emnid-Umfrage vom November 2014 aus, die mit 937 Datensätzen einfloss. registrierte von 2012 auf 2014 gestiegene Zustimmung zu den Thesen 57% stimmten der Aussage zu: »Der Islam ist bedrohlich«.»Der Islam passt nicht in die westliche Welt« (von 52% auf 61%) und »Der Islam ist bedrohlich« (von 53% auf 57%). In Ostdeutschland bekommt Letzteres noch einmal mehr 66% in den neuen Bundesländern stehen 55% in den alten gegenüber – am größten war die Zustimmung in Sachsen (78%), am geringsten in Nordrhein-Westfalen (46%). Zuspruch. 40% der Befragten beklagen ein Gefühl der Überfremdung – auch in Regionen, in denen kaum Muslime leben. Fast jeder Vierte der Befragten fordert, Muslimen die Zuwanderung zu untersagen.

Es ist also nicht falsch zu sagen: Große Teile der nicht-muslimischen Bevölkerung Deutschlands hegen Ressentiments gegen den Islam. Allerdings sind darunter die, die Eingangstüren zumauern oder Parolen schmieren, genauso in der Minderzahl, wie es die radikalen, verfassungsgefährdenden Muslime Das Bundesinnenministerium beobachtet 520 Gefährder – so viele wie noch nie, verkündete Minister Thomas de Maizière erst vor wenigen Tagen. Ohne die Gefahr herunterspielen zu wollen: Angesichts von rund 5 Millionen Muslimen in Deutschland spricht die Zahl entweder für schlechte Ermittler – oder für eine Gefährdung im Promillebereich. innerhalb ihrer Weltreligion sind.

Deshalb beschäftigt sich dieser Text auf beiden Seiten mit der Mehrheit an Menschen. Die sind auf Seiten der Muslime genauso wenig radikal wie auf Seiten der beunruhigten Anwohner.

Über wen reden wir eigentlich?

Mit welchen Muslimen genau sich dieser Text beschäftigt, ist gar nicht so einfach. Der islamische Teil der Gesellschaft stammt aus den verschiedensten theologischen Richtungen und ist auch genauso vielfältig organisiert. Ein paar Verbände und Vereine werden in Deutschland immer wieder genannt:

  • Ahmadiyya – Die Reformbewegung wurde vor rund 130 Jahren von Mirza Ghulam Ahmad gegründet. Da sich ihre Anhänger auf Ahmad beziehen, gehen andere islamische Gruppierungen auf Abstand und bezeichnen sie als Häretiker, Also stark vereinfacht als ungläubige Spalter, die einer Irrlehre nachgehen. deshalb gestaltet sich die Zusammenarbeit mit anderen muslimischen Konfessionen in Deutschland mitunter schwierig. Der Ahmadiyya-Verband betont sein Bild eines weltoffenen, liberalen Islams und das Leitbild einer weitreichenden Integration.
  • Aleviten – Die Alevitische Gemeinde in Deutschland ist mit etwa 150 Ortsgruppen und rund einer halben Million Mitglieder der zweitgrößte Moscheeverband türkischstämmiger Muslime. Aleviten (nicht zu verwechseln mit den syrischen Alawiten) Ein bekannter Alawit ist der syrische Präsident Baschar al-Assad. sind im weiteren Sinne Schiiten, wurden im Laufe der Jahrhunderte jedoch von anderen Schiiten verfolgt. In Deutschland legt die Alevitische Gemeinde Wert auf Integration und eigenen Religionsunterricht.
  • DİTİB – Die Diyanet İşleri Türk İslam Birliği (Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion) betreibt rund 900 Vereine in ganz Deutschland. Sie vertritt einen großen Teil der türkischstämmigen Muslime und fungiert als ihre spirituelle Verbindung in die Heimat: DİTİB ist institutionell eng mit dem türkischen Staat verflochten. Neben der religiösen Arbeit bietet DİTİB zum Beispiel Alphabetisierungskurse gemeinsam mit dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge an.
  • Islamrat – Der Islamrat der Bundesrepublik Deutschland vertritt als Dachverband zwischen 40.000 und 60.000 Muslime. In ihm sind sehr unterschiedliche Strömungen organisiert: Der Deutsch-Somalische Verein und die Union Marokkanischer Imame genauso wie eine Bosniakische Vereinigung oder die türkische Millî Görüş (die in mehreren Bundesländern vom Verfassungsschutz beobachtet wird). Der Islamrat sieht sich als Vertreter aller Muslime in Deutschland.
  • VIKZ – Dem Verband Islamischer Kulturzentren gehören etwa 300 sunnitische Moscheegemeinden an. In den 80er-Jahren begann der VIKZ als erste islamische Gruppierung, Imame in Deutschland auszubilden. Der Verband wurde 1973 als erste muslimische Organisation Deutschlands gegründet. Er war bis zu seinem Austritt im Jahr 2000 das größte Mitglied des ZMD.
  • ZMD – Der Zentralrat der Muslime in Deutschland ist ein mit seinen 10.000 Mitgliedern verhältnismäßig kleiner, aber dank seines medial dauerpräsenten Vorsitzenden Aiman Mazyek gewichtiger Dachverband. In ihm sind sowohl sunnitische als auch schiitische Vereine organisiert; darunter das Islamische Zentrum Hamburg, das in den 60er-Jahren die erste Anlaufstelle für Schiiten in Deutschland war. Der ZMD tritt unter anderem für islamischen Religionsunterricht und für Ausnahmeregelungen beim in Deutschland verbotenen Schächten ein.

Die Verschiedenartigkeit der Akteure (die Liste oben ließe sich noch sehr stark erweitern) veranschaulicht das Dilemma: Es gibt nicht den Islam, so wenig wie es das Patentrezept für eine gute Nachbarschaft gibt. Aber es gibt Zutaten, die ein Miteinander schmackhafter machen können als ein Gegeneinander. Beginnen wir mit einem kommunalen Experiment.

Einfluss im Grundbuchamt

Die Stadt Monheim zwischen Köln und Düsseldorf hat ein Konstrukt entwickelt, das Juristen als »Rückauflassungsvormerkung« bezeichnen: 2 Moscheegemeinden (eine von DİTİB, eine von einem marokkanischen Verband) bekommen von der Stadt Geld für ein Grundstück, Ursprünglich war von einer kostenlosen Überlassung die Rede, nach Widerständen im Stadtrat hat der 34-jährige Bürgermeister Daniel Zimmermann (Mitbegründer und Mitglied der Jugendpartei PETO, mit der er 2004 in den Stadtrat einzog und 2008 Bürgermeister wurde) jedoch im Stadtrat die Modalitäten verändert. im Grundbuch wird jedoch eine Reihe von Bedingungen Hier die Bedingungen aus einer Beschlussvorlage des Stadtrats:

• Für die Grundstücke besteht eine Bauverpflichtung.
• Die Nutzung der Grundstücke ist ausschließlich für die Bebauung als Gemeindezentrum zulässig, bestehend aus jeweils einem Gebetsraum mit weiteren der Gemeindearbeit dienenden Räumen (Bibliothek, Unterrichtsräume, Vereinsbüro, Versammlungsräume).
• Das architektonische Konzept ist mit der Stadt abzustimmen.
• Minarette sind nur als so genannte stille Minarette, d.h. ohne Ruf- und Beschallungsanlage zulässig.
• Die Gemeinden verpflichten sich zur Verfassungstreue und Toleranz. Sie erklären, dass sie die religiöse und kulturelle Vielfalt achten und die Religionsfreiheit auch gegenüber anderen Religionen und Weltanschauungen respektieren.
• Wohnungen für die Bediensteten der Gemeinde (Imam, Hausmeister, …) sowie Verkaufsräume für Speisen, die nach religiösen Vorschriften hergestellt werden (oder ähnliche Produkte oder Dienstleistungen) dürfen höchstens 15% der Gesamtfläche der geplanten Gebäude beanspruchen.
vermerkt. Bei Verstößen fällt das Grundstück zurück an die Gemeinde. »Es geht uns vor allem um die Verpflichtung zu Verfassungstreue und Toleranz.« – Daniel Zimmermann»Es geht uns vor allem um die Verpflichtung zu Verfassungstreue und Toleranz«, sagt der Monheimer Bürgermeister Daniel Zimmermann. Der Entzug eines Grundstücks käme nur bei wiederholten Problemen infrage, vorher würde die Stadt die jeweilige Moscheegemeinde abmahnen. Ursprünglich wollte der Bürgermeister als Gegenleistung zu diesen Verpflichtungen 2 Grundstücke kostenfrei überlassen. Seinen Zeitplan, die Auswahl der Grundstücke und letztlich auch die Idee der kostenfreien Überlassung hatte Daniel Zimmermann überarbeiten müssen, nachdem er bei einer extrem gut besuchten Laut Daniel Zimmermann waren 750 Bürger anwesend, für 300 weitere war kein Platz. Dabei waren nur Monheimer Bürger zum Zutritt berechtigt: »Wir haben weiter das Ziel, Auswärtige auszusperren. Ich habe keine Lust, mit Rechtsradikalen, die mit Kleinbussen von außerhalb anreisen, das Verhältnis von Christentum und Islam in Deutschland zu diskutieren.« Der WDR zur Monheimer Bürgerversammlung im Juni 2016 Bürgerversammlung auf geteilte Meinungen gestoßen war. Jetzt steht im Raum, den Gemeinden je rund 450.000 Euro zum Grundstückskauf zu übertragen. Bis Ende September soll der Stadtrat final entscheiden. Der Bürgermeister ist zuversichtlich: »Wir reden nicht mehr über das ›ob‹, sondern über das ›wie‹.«

Wie sich eine Bürgerinitiative in Wohlgefallen auflöste

Während der Kalif noch im Feierabendverkehr steckt, steigt die Aufregung an der Salam-Moschee in Iserlohn. – Quelle: David Ehl copyright

100 Kilometer weiter nordöstlich hat man die Planungsphase längst hinter sich. Ein heißer Spätsommertag Anfang September, dort wo die Vororte von Iserlohn Iserlohn, 93.000 Einwohner, beheimatete früher einige Metall verarbeitende Unternehmen und einen großen Bundeswehr-Stützpunkt. ins Sauerland übergehen. Die lokale Ahmadiyya-Gemeinde feiert den Einzug in ihre aus Mitgliedsbeiträgen finanzierte, nagelneue Moschee. Es duftet nach Qorma Kalbfleisch, nach pakistanischem Rezept in einer Sauce aus Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer gekocht. und Sabzi, Pakistanischer Gemüseeintopf aus Kartoffeln, Paprika und anderen Zutaten. auf dem abschüssigen Gelände laufen Männer mit runden Hüten aus schwarzem Samt und braunen Filzhüten mit Krempe herum. Als ich mit blanken Füßen im hellblauen Teppich des Gebetsraums versinke, versuche ich jemanden zu finden, der mir die Moschee erklärt, die Männer um mich herum sprechen jedoch alle nur Urdu. Die Sprache ist sowohl in Pakistan als auch in muslimisch geprägten Teilen Indiens verbreitet und zählt knapp 60 Millionen Muttersprachler. Diese Stichprobe ist jedoch nicht repräsentativ, stelle ich draußen fest: Viele Ahmadiyya-Muslime in Deutschland sind pakistanische Geflüchtete, In Pakistan ist die Ahmadiyya-Religion unter Strafe verboten, weil sie sich auf ihren Gründer Mirza Ghulam Ahmad als Propheten beruft, den alle anderen Muslime ablehnen. Deutschland trägt einen Richterspruch des EuGH mit, nach dem Ahmadiyyas eine Rückführung nach Pakistan nicht zuzumuten sei. (Hierzu eine Mitteilung des Bundesverwaltungsgerichts.) sehr häufig bereits in zweiter Generation, also deutsche Muttersprachler. Für Ahmadiyyas weltweit Die meisten der 8 Millionen Ahmadiyya-Muslime weltweit leben im südostasiatischen Raum, in Europa ist neben Deutschland vor allem England zu nennen: Der Kalif selbst residiert in London. ist es wichtig, die Landessprache gut zu kennen, denn in ihr wird gepredigt und teilweise gebetet. An diesem Tag sind neben zahlreichen Funktionären auch eigens abgestellte Gästebetreuer unterwegs, die Fragen zum Glauben und zur Zeremonie beantworten.

Etwa 80 geladene Gäste, Fernsehkameras und die lokale Politprominenz warten in einem stickigen Festzelt auf den Mann, der hier nur »seine Heiligkeit« oder »der Kalif des Islam« genannt wird. In einer Ecke des gepflasterten Grundstücks singt sich ein Mädchenchor ein, der den Ehrengast mit Liedern in Urdu willkommen heißt. Das spirituelle Oberhaupt der weltweiten Ahmadiyya-Bewegung fährt mit gepanzerter Limousine und Polizei-Eskorte ins Sauerland, um die 49. Ahmadiyya-Moschee Der Ahmadiyya-Dachverband hat für Deutschland einen 100-Moscheen-Plan ausgerufen, laut einem Sprecher der örtlichen Gemeinde stehen sie kurz vor der Halbzeit. Weitere Moscheen sind bereits geplant oder schon in Bau. in Deutschland zu eröffnen. »Wir waren sehr positiv überrascht«, sagt das Ehepaar von nebenan.Mit halbstündiger Verspätung kommt er an, betet dann im Gebetssaal des gerade rechtzeitig fertig gewordenen Neubaus und enthüllt eine Schrifttafel an der weiß verputzten Wand. Beim anschließenden Festakt betonen Ahmadiyyas wie Lokalpolitiker das angenehme, konstruktive Verhältnis – die Anwohner an meinem Tisch nicken anerkennend. »Wir waren sehr positiv überrascht«, sagt das Ehepaar um die 60, das direkt nebenan ein Haus gekauft hat, mehrmals.

Friede, Freude, Eierkuchen bei der Salam-Moschee? Salam ist arabisch und bedeutet Frieden. Das hätte auch anders ausgehen können. Seit 1982 gibt es in Iserlohn Wer es ganz genau wissen will: Gegründet wurde die Gemeinde in der benachbarten Mittelstadt Menden. eine Ahmadiyya-Gemeinde, die über die Jahre nach eigenen Angaben auf 110 Mitglieder anwuchs. Ende 2009 nahm die Gemeinde Kontakt zur Stadt und zum Eigentümer eines Grundstücks auf. Als die Stadt diese Bau-Voranfrage positiv beschied, berief sie sofort eine Bürgerversammlung ein, erinnert sich Bürgermeister Peter Paul Ahrens: »Das gab eine heftige Diskussion.« »Wir haben nichts im stillen Kämmerlein gemacht, sondern immer alles offengelegt.« – Peter Paul AhrensEs folgte eine »fremdenfeindlich orientierte« Plakatkampagne der rechtsextremen PRO NRW zur Landtagswahl 2010, 2 gescheiterte Klagen, Auch bei den Klagen wurden bauliche Argumente vorgebracht, von den jeweiligen Gerichten jedoch abgelehnt. Mobilmachung im Internet Wie die Betreiber des einst sehr aktiven Blogs »Keine weitere Moschee in Iserlohn!« heute zur Fertigstellung ebendieser Moschee stehen, hätte mich an dieser Stelle interessiert. Die Anfrage blieb bis zum Erscheinen dieses Texts unbeantwortet. und ein Bürgerbegehren: Die Initiatoren äußerten auf dem Papier eine recht fadenscheinige Sorge: Wenn eine Moschee in der Sackgasse entstünde, könne das zu einem Verkehrschaos im beschaulichen Iserlohnerheide führen. Letztlich war die Unterschriftensammlung bereits formal ungültig, da 2/3 der 6.000 Unterzeichner gar nicht im Stadtgebiet von Iserlohn lebten. »Wir haben im Vorfeld dieses Bürgerbegehrens gemeinsam mit der Evangelischen Kirche sehr viel Mühe aufgewandt, die Bevölkerung mit den Antragstellern ins Gespräch zu bringen«, sagt Ahrens. Die Infos zum »Runden Tisch der Religionen« in Iserlohn Evangelische Kirche organisiert seit 2012 auch den Austausch unter den verschiedenen Religionsgemeinschaften. Die Ahmadiyya-Gemeinde bringt sich etwa durch Baumpflanzungen und Aufräum-Aktionen nach dem Silvesterfeuerwerk in der Stadt ein.

»Die Moschee ist offen für jeden Bürger«, sagt der Sprecher der Iserlohner Ahmadiyya-Gemeinde Sultan Mohammad. Eine Grundschule habe bereits Moscheeführungen ins Gespräch gebracht, außerdem werde öffentlich und in deutscher Sprache gepredigt. »Es ist sehr wichtig zu informieren, wer man ist und was man in der Moschee macht.« – Sultan Mohammad»Es ist sehr wichtig zu informieren, wer man ist und was man in der Moschee macht und dass man transparent ist«, sagt Mohammad.

»Der Prozess in den letzten Jahren hat dazu geführt, dass die Ahmadiyyas angenommen werden in der Stadt«, sagt der Iserlohner Bürgermeister Peter Paul Ahrens. Es seien verschiedene Gruppierungen zusammengekommen, die sich vorher gegenseitig nicht getraut hätten. Es seien Vorurteile abgebaut worden, bis auf das Frauenbild. (Mehr dazu im nächsten Absatz.) Dass die Ahmadiyya-Moschee in Iserlohn nach anfänglichen Protesten heute auf breite Akzeptanz stößt, liegt für Ahrens auch an der transparenten Kommunikation: »Wir haben nichts im stillen Kämmerlein gemacht, sondern immer alles offengelegt. Die runden Tische, Bürgerversammlungen, völlige Offenheit in der Informationspolitik würde ich allen empfehlen.«

Mirza Masrur Ahmad, der 5. Kalif der Ahmadiyya-Gemeinde, erläuterte in seiner Ansprache bei der Eröffnung der Salam-Moschee in Iserlohn sein Verständnis einer weitreichenden Integration. – Quelle: David Ehl copyright

Der Weg für eine sachliche Auseinandersetzung ist in Iserlohn bereitet – als Landrat Thomas Gemke bei seiner Eröffnungsrede kritisierte, dass Ahmadiyya-Männer nicht-muslimischen Frauen immer wieder den Handschlag verweigerten, lieferte er den Anstoß für konstruktive Diskussionen. Für eine Nachbarin bleibt es weiterhin »eine Diskriminierung der Frau«, aber Sultan Mohammad von der Ahmadiyya-Gemeinde hält dagegen: »Ich habe von einigen Gästen positives Feedback bekommen. Es war wichtig, dass der Kalif diesen Punkt noch einmal für alle erläutert hat und Missverständnisse ausgeräumt hat.« Kalif Mirza Masrur Ahmad hatte in seiner Ansprache geantwortet, man müsse das Thema auch aus der Warte der Ahmadiyya-Frauen betrachten. Im Islam sei es umgekehrt eine Sache des Respekts, Frauen nicht zu berühren. Es bestehe kein Grund zur Sorge, dass dies nur eine religiöse Tradition sei. Außerdem solle man sich nicht mit Kleinigkeiten aufhalten: Die Ahmadiyya-Gemeinde stehe für einen friedlichen Islam und sehr weitreichende Integration.

Im Land des Minarettverbots

Die Ansprache bei der Eröffnung wird sicher nicht das letzte Gespräch in Iserlohn zum Thema Händeschütteln gewesen sein. Damit ein gegenseitiges Miteinander entstehen kann, müssen Moscheegemeinden ihren Diskurs stärker auf die Loyalität dem Gastland gegenüber ausrichten, findet Saïda Keller-Messahli. Sie leitet das Schweizer Forum für einen Fortschrittlichen Islam Webseite des Forums für einen Fortschrittlichen Islam (FFI) und vertritt das Leitbild einer kulturell sehr weitreichenden Integration. Gemeinsam mit ihrem FFI tritt Saïda Keller-Messahli zwar gegen ein Minarettverbot, aber für ein Verbot der religiös motivierten Vollverschleierung ein. »Die Ganzkörperverhüllung der muslimischen Frau widerspricht jeder Menschenwürde, denn es wird damit suggeriert, dass der Mann ein triebhaftes Tier ist und dass deshalb die sichtbare Frau im öffentlichen Raum nichts zu suchen hat«, sagt Keller-Messahli.
»Wir haben im Kanton Tessin (Schweiz) sehr positive Erfahrungen mit dem demokratisch beschlossenen Vermummungsverbot gemacht. Die Umsetzung findet problemlos statt, denn viele Frauen sind froh, ihr Gesicht zeigen zu dürfen und als Mensch herumlaufen zu können. Das haben mir saudische Frauen in Zürich gesagt.«
Bezogen aufs Händeschütteln heißt das für sie: »Wir müssen den muslimischen Mann neu erziehen. Er bringt sehr oft ein Frauenbild mit, das inakzeptabel ist, weil es ein reines Machtverhältnis, das er zur Frau hat, widerspiegelt.«

»Wir müssen den muslimischen Mann neu erziehen.« – Saïda Keller-MessahliWie groß auch in der Schweiz das Empörungspotenzial beim Thema Moscheebau ist, hat sich 2009 gezeigt, als in einer heiß diskutierten 5-Jahres-Bilanz des Minarettverbots in der Aargauer Zeitung, 2014 Volksabstimmung 57% der Wähler gegen Minarette in ihrem Land stimmten – zu den bislang 4 Minaretten der Schweiz darf also keines mehr dazukommen. Das Verbot hat vor allem eine sehr grundsätzliche Debatte über den Islam ausgelöst. »Sie dauert seither an und positive Veränderungen Richtung Transparenz stehen noch heute aus, derweil saudische und andere Organisationen ihre Präsenz in der Schweiz und anderswo weiter ausbauen«, sagt Saïda Keller-Messahli. Seit der Abstimmung gibt es auch in der Schweiz stärkere Ressentiments, gegen die Moscheegemeinden zu kämpfen haben. Was können sie dagegen ausrichten?

Solange Moscheegemeinden nicht aufrichtig kommunizieren und auf reale Abschottung hinarbeiten, wird ihnen kein Vertrauen entgegengebracht werden. Insbesondere heutzutage, wo tausende Jugendliche Verlässliche Zahlen gibt es nicht. Eine Multimedia-Story des ZDF beziffert Schätzungen auf rund 5.000 Europäer, die sich dem Dschihad in Syrien und dem Irak angeschlossen haben. Jeder dritte von ihnen ist ein potenzieller Rückkehrer. aus Europa in den Dschihad ziehen und bewiesenermaßen in Moscheen und ›Kulturzentren‹ radikalisiert wurden. Antiislamischen Initiativen kann nur mit mehr Transparenz, Willen zur Veränderung und Loyalität dem Gastland gegenüber begegnet werden. – Saïda Keller-Messahli

Dabei stehen muslimische Gemeinden in Mitteleuropa grundsätzlich unter einem gewissen Druck, sich aktiv von radikalen Islamisten zu distanzieren. Diesen Büşra Delikaya: Die emotionale Ohnmacht der Muslime, 2015 offensichtlichen Missstand beklagen Muslime zwar immer wieder – wie viele Nichtmuslime bei ausbleibenden Distanzierungen vom Gegenteil ausgehen, zeigt sich in Facebook-Kommentaren praktisch nach jeder Islamismus-Meldung. Am Dienstag wurden 3 mutmaßliche IS-Terroristen in Schleswig-Holstein festgenommen (mehr dazu hier). In den Posts, die mir mit verschiedenen Suchbegriffen zum Thema angezeigt wurden, fehlte die Differenzierung zwischen Islam und Islamismus quasi komplett. Da der Facebook-Algorithmus theoretisch bei jedem User andere Ergebnisse zeigen kann, empfehle ich jedem, einmal eine ähnliche Suche zu starten.

Den ersten Widerstand Deutschlands gegen Moschee-Architektur zog noch vor dem Ersten Weltkrieg in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts ein Gebäude auf sich, das gar keine Moschee ist: Eigentlich wollte die Tabakfirma »Yenidze« eine ganz normale Fabrik bauen, auf dem Grundstück nahe der Dresdner Innenstadt wurde ihr das aus architektonischen Gründen jedoch untersagt. Also entstand eine städtebaulich ansehnliche Fabrik im Stil einer orientalischen Moschee, das Minarett ist ein Schornstein. In den ersten Jahren stieß die »Tabakmoschee« auf weite Ablehnung, heute ist sie eine bekannte Sehenswürdigkeit der sächsischen Landeshauptstadt. – Quelle: David Ehl copyright

Bessere Gesetze für weniger Ressentiments

Ein solcher Wandel ist nicht nur Sache der Moscheegemeinden, sondern auch des Staates. In der Schweiz, aber genauso auch in Deutschland, könnte die Politik in 3 Feldern nachjustieren:

  • Organisationsform – Die allermeisten islamischen Gruppierungen sind als Verein organisiert. Das heißt, sie unterliegen dem Privatrecht; mit allen Vor- und Nachteilen. Einzig die hessische Zentrale der Ahmadiyyas ist – wie die beiden großen christlichen Kirchen – als Körperschaft des öffentlichen Rechts (KdÖR) organisiert. Das bedeutet für sie mehr Einfluss, aber auch mehr Transparenz vor dem Staat. Sicherlich ist im Einzelfall zu überlegen, welche Gruppierung die Voraussetzungen für eine solche Aufwertung erfüllt.
  • Ausbildung – Genauso vielfältig wie die theologischen Richtungen der Gemeinden stellt sich auch die Ausbildung ihrer Imame dar: Manche Gruppen bilden ihre Imame in privaten Zentren in Deutschland aus, andere im Ausland. Eine aufwändige, aber staatliche Kontrolle garantierende Alternative ist ein Theologiestudium ähnlich der katholischen und evangelischen Studiengänge an Universitäten. In einigen Städten ist das bereits möglich, vor einem Jahr waren gut Übersicht des Bildungsministeriums zum Studienfach Islamische Theologie 1.800 Studenten im Fach Islamische Theologie eingeschrieben. Ähnliche Standards könnte man auch auf Religionserziehung in den Schulen übertragen: Aktuell unterhalten Hessen und Nordrhein-Westfalen privilegierte Partnerschaften zu einzelnen Islamvereinen, mit denen sie Lehrpläne für Islamunterricht abstimmen – wobei NRW die Partnerschaft mit DİTİB jüngst Bericht bei ZEIT Online über das Zerwürfnis zwischen NRW und DİTİB, 2016 aufgekündigt hat.
  • Finanzierung – Dass bei der Steuererklärung künftig neben katholisch und evangelisch noch diverse muslimische Glaubensrichtungen auftauchen, ist nicht zu erwarten. Aber auch abseits der Kirchensteuer kann der Staat regulieren, welche Finanzierungsquellen einem in Deutschland operierenden Moscheeverein taugen und welche nicht. Viele Moscheen werden von den Spenden ihrer Mitglieder oder einzelnen Sponsoren getragen. Bei Geldgebern aus dem Ausland lohnt sich ein genauer Blick: Welche Folgen solch ein Einfluss haben kann, wird in Bezug auf DİTİB Dass der DİTİB-Verband aus der Türkei heraus finanziert wird und ihre Imame faktisch als Staatsbeamte angestellt sind (und auch in der Türkei ausgebildet und regelmäßig ausgewechselt werden), war nie ein Geheimnis. Kritik an diesem System wurde laut, als kurz nach der Armenien-Resolution die Integrationsbeauftragte des Bundestages Aydan Özoguz von einer Veranstaltung ausgeladen wurde. Die Begründung lautete, man könne nicht für die Sicherheit der SPD-Politikerin garantieren. Die Kritik weitete sich aus, als nach dem gescheiterten Militärputsch in der Türkei viele Demonstranten aus dem DİTİB-Umfeld zu Pro-Erdoğan-Kundgebungen mobilisiert wurden. gerade Interview mit dem Islamwissenschaftler Michael Kiefer zur Kritik an DİTİB, 2016 kontrovers diskutiert.

Vielleicht singt am Tag der Offenen Moschee in Iserlohn noch einmal der Mädchenchor. – Quelle: David Ehl copyright
Diese 3 Felder könnte der Staat verknüpfen, indem er bestimmte Kriterien zu Ausbildung und Finanzierung entwickelt und allen Organisationen, die sie erfüllen, einen KdÖR-Status in Aussicht stellt. So könnte er vorbildliche Verbände privilegieren und gleichzeitig stärker an sich binden. Mehr noch als die Legislative vermag aber jeder Einzelne vor Ort, Ressentiments und berechtigte Ängste abzubauen. Die Ahmadiyya-Gemeinde in Iserlohn hat bereits zum Tag der Offenen Moschee Tag der Offenen Moschee am 3. Oktober eingeladen – genau wie gut 1.000 andere Moscheen, also jede dritte in Deutschland. Auch das Fastenbrechen Während des Fastenmonats Ramadan essen und trinken gläubige Muslime nur vor bzw. nach Sonnenuntergang. Dafür wird die erste Mahlzeit nach dem Ende des Fastens umso größer, und als »Zuckerfest« in der muslimischen Welt gefeiert. zum Ende des Ramadans verlagert sich von Jahr zu Jahr zunehmend in die Innenstädte. Und die sind nun wirklich zugänglich für jedermann.

David Ehl - copyright

 

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