Mit Beton verbauen wir unsere Zukunft. Hier sind 3 echte Alternativen

In den kommenden 40 Jahren wird sich die weltweite Wohnfläche wahrscheinlich verdoppeln. Doch wir können auf keinen Fall so weiterbauen wie bisher. Müssen wir auch nicht.

8. Juli 2019  8 Minuten

Madeleine Gmehling steht mit ihrer Tochter im Arm auf der Baustelle und sieht dem Kran zu, wie er die Wände ihres Hauses einschwebt: »Hui! Da kommt die Balkontüre, Madita!« Die kleine Madita reißt die Kulleraugen auf, japst und reckt die Ärmchen. Vater Benjamin läuft umher und dokumentiert mit dem Handy, wie das Familienglück zusammengestückelt wird, Bauteil für Bauteil. Sie sind nicht die Einzigen, die hier bauen lassen. Ein Stück weiter stehen schon Kräne und Häuser mit baufrischem, weißem Putz. Was die Gmehlings allerdings von ihren künftigen Nachbarn unterscheidet, ist die Wahl des Baustoffs: Sie werden zwischen Holzwänden leben. Eine von vielen vielversprechenden Alternativen.

Doch noch werden die meisten Häuser in Deutschland heute aus 2017 waren in Deutschland mehr als 30% der Neubauten vorwiegend aus Beton, dicht gefolgt von Ziegelbau Beton gebaut. Global gesehen ist Beton nach Wasser das meistverwendete Material Historische Analyse der Verwendung von Beton und Zement (englisch, 2014) der Erde.

Global gesehen ist Beton nach Wasser das meistverwendete Material der Erde. Und es ist kein Wunder, dass der Baustoff so verbreitet ist: Beton ist stabil, formbar und günstig. Doch für die Umwelt ist der Baustoff ein Problem.

Denn um Beton herzustellen, braucht man Wasser, Zement und Sand. Doch letzterer wird

Titelbild: Ivan Bandura - CC0

von Ruth Fulterer 

Ruth Fulterer hat Volkswirtschaft und Philosophie studiert. Jetzt schreibt sie als Journalistin über Wirtschaft und Umwelt und lernt an der Reportageschule Reutlingen.

Themen:  Urbanes Leben   Technik   Klima  

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