PD Daily 

Warum Deutschland jetzt Entwicklungshilfe bekommt

Und dabei geht es nicht etwa um die Deutsche Bahn, den Breitbandausbau oder den Berliner Flughafen.

12. Juli 2019  2 Minuten

Aus der Perspektive eines Mitteleuropäers kennt Entwicklungshilfe vor allem eine Richtung: Die Nordhalbkugel schickt Hier findest du meinen Artikel zum Fachkräftemangel in Deutschland Fachkräfte in Entwicklungs- und Schwellenländer Als Entwicklungsländer werden häufig die Länder bezeichnet, in denen eine schlechte Versorgung großer Teile der Bevölkerung vorliegt. Es herrscht oft Mangel an Nahrungsmitteln, hohe Arbeitslosigkeit und insgesamt ein niedriger Lebensstandard. Die Wirtschaft ist meist landwirtschaftlich geprägt. Schwellenländer wie Brasilien, China und Indien werden des Öfteren umgangssprachlich den Entwicklungsländern zugeordnet. Sie durchlaufen aber bereits eine umfassende wirtschaftliche und technische Entwicklung. Der Gegensatz zwischen Arm und Reich ist oft sehr groß, der Lebensstandard für den Großteil der Bevölkerung gemessen an der wirtschaftlichen Leistung niedrig. der südlichen Hemisphäre. Dort leisten sie technische und soziale Hilfe und bringen Knowhow ein, etwa in der Landwirtschaft.

Doch die Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe (AGEH) Die Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe ist ein Verein mit katholischem Hintergrund, der Personal für die Entwicklungszusammenarbeit vermittelt. Er ist eine von 7 Organisationen, zu denen auch die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) gehört, die staatlich anerkannt, Fachpersonal in der Entwicklungszusammenarbeit vermittelt. Jährlich vermittelt der AGEH nach eigenen Angaben rund 280 Personen und ist damit der zweitgrößte Vermittlungsdienst nach der GIZ. Zu den Einsatzgebieten zählen mehr als 60 Länder in Afrika, Asien, Lateinamerika sowie Mittel- und Osteuropa. Um als Fachkraft in Betracht zu kommen, muss man zwar nicht katholisch sein, die Organisation legt jedoch Wert auf einen christlichen Hintergrund der Mitarbeiter.

Titelbild: Cytonn Photography - CC0

von Benjamin Fuchs 

Jeder weiß: Unsere Arbeitswelt verändert sich radikal und rasend schnell. Nicht nur bei uns vor der Haustür, sondern auch anderorts. Wie können wir diese Veränderungen positiv gestalten und welche Anreize braucht es dafür? Genau darum geht es Benjamin, der erst Philosophie und Politikwissenschaft studiert hat, dann mehr als 5 Jahre als Journalist in Brasilien lebte und 2018 zurück nach Deutschland gekommen ist. Es gibt viel zu tun – also: An die Arbeit!

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