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PD Daily 

Darum unterrichten 180 Schulen neuerdings »Glück«

Immer mehr Schulen in Europa führen ein ungewöhnliches Unterrichtsfach ein: Glück. Der Erfinder des Konzepts, Fritz Schubert, erklärt, warum das so wichtig ist.

12. Juli 2019  3 Minuten

Einmal im Jahr veröffentlicht die Krankenkasse DAK den Kinder- und Jugendreport. Gute Nachrichten stehen selten darin. Denn Stress, chronische Krankheiten und psychische Störungen beginnen nicht erst mit dem Erwachsenenalter. In dem aktuellen bundesweiten DAK-Report aus dem Jahr 2018 gaben Hier findest du die DAK-Studie (pdf) 49% der Schülerinnen und 37% der Schüler an, dass sie »oft oder sehr oft Stress erleben«. In der neunten und zehnten Klasse sind die Werte noch höher. Unterschiede zwischen den Schulformen wurden nicht gemessen. Die Wissenschaftler fanden in der Auswertung, dass Schülerinnen und Schüler, die über häufigen Stress klagen, ein besonders hohes Risiko haben, unter Schlafstörungen, Schwindel und anderen somatischen Beschwerden zu leiden.

Auch mir ging es damals so. Denke ich an meine Schulzeit, dann kommen mir viele unangenehme Situationen in den Sinn. Die Hausaufgaben, die ich nicht erledigt hatte. Die Angst, drangenommen zu werden, wenn ich keine Ahnung hatte. Die historischen Fakten, mathematischen Formeln und chemischen Elemente, die schon wieder nicht im Kopf geblieben waren.

Was mich damals viel stärker beschäftigte, hat mir die Schule nicht beigebracht. Fragen wie:

Titelbild: Hisu lee - CC0

von Gesa Born 

Gesa Born studiert Kulturpoetik der Literatur und Medien (MA) an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Sie begleitete Perspective Daily in den vergangenen Monaten als Praktikantin und schreibt heute für die Marketingabteilung einer deutschen NGO.

Themen:  Deutschland   Demokratie   Bildung  

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