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PD Daily 

7 Mythen über Kinderehen, mit denen wir aufräumen müssen

Wer denkt, minderjährige Mädchen werden nur woanders verheiratet, sollte das hier besser lesen.

16. Juli 2019  3 Minuten

Es gibt viele Gründe, warum Mädchen und Jungen nicht heiraten sollten. Vor allem für junge Bräute kann die Ehe sogar ein hohes Risiko für Leib und Leben darstellen. In Kinder- oder Frühehen Bei Kinderehen denken viele an die Vermählung extrem junger Kinder. Der Begriff der Frühehe macht klar, dass das am weitesten verbreitete Phänomen, die Heirat im Alter von 16–18 Jahren, genauso dramatisch für Mädchen sein kann. leiden sie häufiger als Volljährige unter Weitere Gründe findest du in diesem Überblicksartikel der UNICEF (englisch) häuslicher Gewalt, Bildungsperspektiven sinken rapide und Risikoschwangerschaften bedrohen die Gesundheit. Kinderehen sind sicherlich ein unangenehmes Thema, das man lieber weit von sich weg schiebt. Doch Die Idee für die Liste kommt unter anderem aus dem Artikel »8 child marriage myths that need to go« des Netzwerks »Girls Not Brides« (englisch, 2017) das kann zu falschen Vorstellungen wie diesen hier führen:

1. Wir machen keine Fortschritte

Es fällt immer schwer, von Fortschritt zu sprechen, wenn weltweit jedes 5. Mädchen minderjährig verheiratet wird. Doch im Vergleich zu den Zahlen von vor 10 Jahren nehmen Kinderehen ab. Hier findest du weitere Informationen zu den Berechnungen der UNICEF (englisch, 2018, PDF) Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) berechnete, dass in dieser Zeitspanne 25 Millionen solcher Ehen verhindert wurden. UNICEF gibt aber auch zu bedenken, dass, wenn nicht mehr Maßnahmen ergriffen werden, weitere 150 Millionen Mädchen bis 2030 minderjährig verheiratet werden könnten.