Warum du denken sollst, dass du zu viele Steuern zahlst

Wie viel von deinem Gehalt drückst du an den Staat ab? Wahrscheinlich weniger, als du vermutest. So wird unser Unwissen instrumentalisiert.

18. Juli 2019  10 Minuten

Mit Steuern ist es so eine Sache: Eigentlich will kaum jemand mit diesem lästigen Thema zu tun haben. Zu trocken die Materie, zu kompliziert die Gesetze, zu verwirrend die Zahlen. Warum sonst macht nur Repräsentative Umfrage im Auftrag der Vereinigten Lohnsteuerhilfe (2018) jeder vierte Deutsche seine Steuererklärung selbst?

Auf einen Standpunkt können sich aber wohl überdurchschnittlich viele einigen: Hier zeige ich, warum wir zu viele Steuern zahlen – allerdings aus anderen Gründen, als du denkst »Die Steuern sind hoch bei uns in Deutschland, viel zu hoch!«

Und so ist auch die Debatte über die angemessene und vor allem Diskussionspapier des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung – »100 Jahre Steuergeschichte« gerechte Verteilung der Steuerlast so alt wie unser modernes Steuersystem selbst. Da wundert es nicht, dass seit nunmehr 100 Jahren Schlagzeilen wie diese Konjunktur haben:

Mit Illustrationen von Adrian Szymanski für Perspective Daily

von Chris Vielhaus 

Die Forderung nach sozialer Gerechtigkeit hat wenig Reibungspotenzial: Wer würde schon ernsthaft behaupten, für weniger Gerechtigkeit zu sein? Chris zeigt, wie das konkreter geht. Dafür hat er erst Politik und Geschichte studiert und dann als Berater gearbeitet. Er macht die Bremsklötze ausfindig, die bei der Gesundheitsversorgung, Chancengleichheit und Bildung im Weg liegen – und räumt sie aus dem Weg!

Themen:  Gerechtigkeit   Populismus   Geld  

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