PD Daily — 3 Minuten

Ebola wütet wieder. Doch neue Medikamente geben gleich 2 Gründe zur Hoffnung

3. September 2019
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Die Demokratische Republik Kongo hat den aktuellen Ausbruch der tödlichen Viruskrankheit bisher nicht in den Griff bekommen. Jetzt könnte ein wissenschaftlicher Durchbruch die Wende bringen.



Wie es sich wohl anfühlt, wenn der eigene Körper von Ebola befallen ist, will man sich lieber gar nicht vorstellen. Zuerst sind die Symptome vergleichbar mit einer Grippe, also Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen, manchmal auch Übelkeit und Durchfall. In der zweiten Phase tritt sogenanntes »hämorrhagisches Fieber« auf, also hohe Körpertemperatur verbunden mit inneren Blutungen. Anschließend kommt es oft zu Organversagen und schließlich zum Tod des Patienten.

Der erste bekannte Ausbruch der Krankheit ereignete sich 1975 am Ebola-Fluss – von dem der Virus den Namen geerbt hat – im Norden Zaires, der heutigen Demokratischen Republik Kongo. Seitdem gab es immer wieder kleinere Ausbrüche, die meisten im Kongo, einige in Nachbarländern. Weltweite Aufmerksamkeit gab es erst, als ein Ausbruch eine nie dagewesene Größenordnung erreichte: In den Jahren 2014–2016 grassierte das Virus in den westafrikanischen Staaten Guinea, Sierra Leone und Liberia. WHO-Bericht zur Ebola-Epidemie in Westafrika (2016) Mehr als 28.000 Menschen erkrankten, etwa 11.300 starben an den Folgen der Erkrankung. Im Nachhinein musste sich die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den Vorwurf gefallen gelassen, die Dynamik des Ausbruchs lange unterschätzt und zu träge reagiert zu haben.

Lies hier eine Reportage aus Sierra Leone:

Titelbild: UN Photo/Martine Perret - copyright

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