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PD Daily 

Mit diesen 3 Methoden organisierst du deinen Arbeitstag besser

Wer viel schaffen will, verzichtet häufig auf Pausen und macht Überstunden. Das Rezept für einen erfolgreichen Arbeitstag liegt darin, genau das Gegenteil zu tun.

22. Oktober 2019  4 Minuten

Der 8-Stunden-Arbeitstag ist dieses Jahr 100 Jahre alt geworden. Was bei seiner Einführung am 1. Januar 1919 von Gewerkschaften als großer Erfolg gewertet wurde, weil die langen Arbeitsschichten jenseits der 10 Stunden damit der Vergangenheit angehörten, erscheint heute zunehmend als ein überholtes Modell. 9-to-5 will nicht mehr so recht in die heutigen Arbeits- und Lebensrealitäten der Menschen passen.

Wissenschaftliche Untersuchungen und Mehr über alternative Arbeitszeitmodelle erfährst du in meinem Text Praxiserfahrungen mit kürzeren oder flexiblen Arbeitszeiten zeigen, dass es weniger auf die Dauer eines Arbeitstages ankommt als auf den Rhythmus der Arbeit. Es gibt verschiedene Strategien, seinen Arbeitstag besser zu organisieren. Selbst dann, wenn man noch in einem 8-Stunden-Modell verhaftet ist.

Der Wunsch nach Produktivitätssteigerung erweckt natürlich immer auch den Verdacht der Selbstoptimierung beziehungsweise der Ausbeutung durch den Arbeitgeber. Bei einem genaueren Blick stellt sich aber heraus, dass ein kluger Arbeitsrhythmus nicht nur bessere Resultate bringt, sondern auch der eigenen Gesundheit und Zufriedenheit zuträglich ist.

Hier sind 3 Methoden, mit denen du deinen Arbeitsrhythmus verbessern kannst.

1. Arbeite in Intervallen

Es klingt zunächst vielleicht wenig plausibel, doch ganz entscheidend für einen gut strukturierten Arbeitstag sind die Phasen des Nichtstuns. Pausen tragen nicht nur dazu bei, dass wir bessere Arbeitsergebnisse liefern. Sie schützen auch davor, dass wir am Ende des Tages erschöpft sind und auf Dauer durch die pausenlose Belastung krank werden.