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PD Daily 

Ist Orwells größter Albtraum gerade wahr geworden?

Ein Tech-Start-up macht jetzt genau das, was der Autor des berühmten Romans »1984« befürchtet hat.

24. Januar 2020 –  5 Minuten

Er war einer der großen Autoren des 20. Jahrhunderts. Der Engländer mit den wachen Augen und freundlichem Lächeln war einer der schärfsten Kritiker totalitärer Staaten, ihrer Propaganda und Überwachungsapparate. Er prägte die Begriffe »Big Brother« sowie »Gedankenpolizei« und seine Romane Farm der Tiere und 1984 »Farm der Tiere« und »1984« sind zwar die bekanntesten, aber bei Weitem nicht die einzigen Werke von Orwell. Zu seinem Werk zählen auch Sozialreportagen wie »Der Weg nach Wigan Pier« und »Erledigt in Paris und London« oder auch der Roman »Tage in Burma« über den Kolonialismus des British Empire. sind bis heute Pflichtlektüre an vielen Schulen.

Diese Woche jährt sich sein 70. Todestag. Und ausgerechnet jetzt zerrten Journalisten der New York Times ein Start-up ans Licht der Öffentlichkeit, das genau das technisch umsetzt, wovor Orwells dystopische Eine Dystopie ist im Gegenbild zur positiven Utopie (literaturwissenschaftlich eigentlich Eutopie) eine fiktionale Erzählung mit abschreckendem Charakter und meist negativem Ausgang. Berühmte Beispiele sind George Orwells »1984«, »Brave New World« von Aldous Huxley, »The Caves of Steel« von Isaac Asimov oder auch recht aktuell »The Hunger Games« (auf Deutsch »Die Tribute von Panem«) von Suzanne Collins. Meist spricht man jedoch nicht von reinen Dystopien, sondern von dystopischem Charakter oder Aspekten einer Erzählung. Was uns Dystopien und Utopien heute noch sagen, zeige ich dir in meinem ersten Text für Perspective DailyZukunftsvision in 1984 vehement warnte. Die Zeitung schreibt vom »Ende der Privatsphäre, wie wir sie kennen«. »Die Privatsphäre kommt nicht über Nacht zurück«. Ein Interview mit dem Datenschutzexperten und Künstler Adam HarveySie könnte Recht haben.