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Unzufrieden im Homeoffice? Das ist nicht (nur) deine Schuld

Wer zu Hause arbeitet, ist häufig auf sich allein gestellt. Eine Studie zeigt nun, wie entscheidend der Einfluss des Unternehmens darauf ist, ob die Work-Life-Balance gelingt. 7 Regeln, die jetzt helfen

7. Februar 2020  4 Minuten

Wo endet die Arbeit, wo beginnt das Privatleben? Im Betrieb ist diese Frage leicht zu beantworten. Niemand hält sich im Büro auf, im Geschäft, in der Fabrik oder auf der Baustelle, um dort die eigene Freizeit zu verbringen. Wer bei der Arbeit ist, arbeitet.

Im Homeoffice erscheint diese Grenze unklarer. Dort rückt die Fähigkeit der einzelnen Beschäftigten, sich selbst zu organisieren, stärker in den Vordergrund als in einem Büro. Für Selbstständige, die zu Hause arbeiten, ist es normal, auf sich allein gestellt zu sein. Doch gilt das auch für Angestellte eines Unternehmens?

Hier findest du die Untersuchung (2020) Eine neue Untersuchung der Hans-Böckler-Stiftung Herausgeber der Studie »Work-Life-Balance im Homeoffice: Was kann der Betrieb tun?« ist das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der »Hans-Böckler-Stiftung«. tritt dieser Sicht aufs Homeoffice entgegen. Mindestens genauso wichtig wie die persönliche Selbstorganisation sind demnach die Strukturen, die Unternehmen schaffen. Mehr darüber, wie die zukünftige Rolle von Führungskräften aussehen kann, liest du in meinem Artikel Je offener sich Führungskräfte beim Thema Homeoffice verhalten,

Mit Illustrationen von Tobias Kaiser für Perspective Daily

von Stefan Boes 

Kennst du auch das Gefühl, 1.000 Dinge tun zu wollen – oder zu müssen? Wie nutzt du die Zeit, die du hast? Stefan geht aus soziologischer Perspektive der Frage nach, wie eine neue Zeitkultur aussehen kann – und wie wir Zeit gestalten können, ohne immer nur hinterherzurennen. Dazu gehört auch die Frage, wie die Vereinbarkeit von Arbeit, Familie und Privatleben gelingen kann.

Themen:  Arbeit  

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