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Der Klimawandel schlägt auf die Gesundheit. Darauf müssen auch wir uns vorbereiten

Mehr Dürren, mehr Hochwasser und häufigere Hitzewellen – darunter wird in Zukunft auch die Gesundheit leiden. Wo die größten Gefahren liegen und was uns davor schützen kann.

13. Februar 2020  11 Minuten

Frühlingsblumen brechen durch die Erdoberfläche, obwohl es eigentlich Zeit für Schnee wäre – und die Balkonpflanzen sind diesmal gar nicht erst erfroren. Dass der Jahresanfang an vielen Orten Europas ungewöhnlich warm war, ist nicht nur ein Gefühl: Die Daten stammen vom Klimawandeldienst, der Teil des »Copernicus«-Erdbeobachtungsprogramm der EU ist Letzte Woche hat das Copernicus-Erdbeobachtungsprogramm der EU verkündet, dass der Januar dieses Jahres der wärmste Januar in Europa seit Beginn der Wetteraufzeichnungen war. Solche Extreme häufen sich in den letzten Jahren und sind eine Folge des Klimawandels, darin ist sich die Wissenschaft einig.

Die winterliche Wärme macht die Erderwärmung deutlich spürbar – und sie hat weitreichende Folgen. Der milde Winter schafft zum Beispiel ideale Bedingungen für Tier- und Pflanzenarten, die unser Immunsystem nicht kennt und mit denen es so seine Probleme hat. Mückenarten, die sich eigentlich in wärmeren Gefilden wohler fühlen, übertragen nun auch hier ihre Krankheitserreger. Wie sich die Beifuß-Ambrosie in Zukunft ausbreiten könnte, hat zum Beispiel diese Studie untersucht (englisch, 2013) Der Beifuß-Ambrosie, ursprünglich aus Nordamerika, helfen die milden Temperaturen dabei, sich in ganz Europa auszubreiten.

Titelbild: Alfred Kenneally - CC0

von Lara Malberger 

Das Netz ist voller Tipps und Ratschläge – und Menschen, die damit ihre Probleme lösen wollen. Doch meistens gibt es nicht »die« eine richtige Lösung. Aber was ist sinnvoll? Und was kann weg? Um so nah wie möglich an eine Antwort heranzukommen, hat Lara Wissenschaftsjournalismus mit Schwerpunkt Biowissenschaften und Medizin in Dortmund und Digital Journalism in Hamburg studiert.

Themen:  Gesellschaft   Klima   Gesundheit  

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