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PD Daily 

Deinen jährlichen CO2-Fußabdruck für 12 Euro ausgleichen? So geht’s!

Hier erfährst du, wo du am meisten Klimaschutz für dein Geld bekommst.

14. Februar 2020 –  3 Minuten

Die junge Frau mit der blauen Weste hatte mich auf der Straße abgepasst und in ein freundliches Gespräch verwickelt. 10 Minuten später war ich frisch gebackener Spender für die Hier geht es zur Website der Uno-FlüchtlingshilfeUno-Flüchtlingshilfe. 12 Euro gebe ich nun jeden Monat an eine Organisation, die vor allem Kindern und Frauen auf der Flucht hilft. Keine Summe, die mich schmerzt, und eine wirklich gute Sache.

Normalerweise bleibe ich, wie die meisten, nicht stehen, wenn jemand von einer Hilfsorganisation auf der Straße auf mich zukommt und etwas – meistens Geld – von mir will. Aber an diesem Tag war ich auf dem Weg zu einer Klimademo und voll im »Es muss endlich was passieren!«-Fieber. An diesem Tag konnte ich nicht Nein sagen.

Wenig später, mitten im Tross aus Plakatschwenkern, fragte ich mich: Sollte ich nicht lieber für »mein« Thema spenden, den Klimaschutz? Und etwas mehr Gedanken darauf verwenden, welcher Organisation ich mein Geld gebe; ein wenig recherchieren, wo mein Geld am meisten bewirkt?

Was unterscheidet eine effektive von einer »normalen« Spende?

Das habe ich inzwischen getan – und bin bei der Organisation Dirk Walbrühl hat hier schon einmal über Effektiv-Spenden.org berichtet (2019)Effektiv-Spenden.org gelandet. Die gemeinnützige Spendenplattform mit Sitz in Berlin verfolgt einen Ansatz, der an die Philosophie des Effektiven Altruismus des australischen Philosophen Peter Singer angelehnt ist. Die Idee dahinter: Wenn man der Meinung ist, dass jedes Menschenleben gleich viel wert ist, dann sollte man sein Spendengeld so einsetzen, dass jeder Euro maximal Gutes bewirkt. Was Peter Singer noch so alles sagt, könnt ihr im kostenlosen E-Book »The life you can save« nachlesen (englisch)(Was Singer übrigens auch sagt: Man sollte jeden Euro, den man nicht wirklich »braucht«, spenden!)