Mit diesen 5 Karten verstehst du »Afrika« besser

Bevölkerungswachstum, Armut und Kultur: Schaue dir an, wie vielfältig der Kontinent wirklich ist.

4. Juni 2020  11 Minuten

»Afrikas Bevölkerung wächst rasant« meldete die Tagesschau vergangenes Jahr. Dieser Artikel der »Tagesschau« bedient das Narrativ der »explodierenden« Bevölkerungszahl in Afrika Die »Bevölkerungsexplosion« auf dem Kontinent müsse schnell gebremst werden. Das klingt entmenschlichend, denn dadurch werden die immer gleichen Bilder von Armut und Elend reproduziert. Die andere Seite der Medaille ist das romantisierte Klischee von »Afrika«, das etliche Romane über unseren Nachbarkontinent zeichnen – eine Savanne bei Sonnenuntergang:

Ein Burkeabaum, ein Sonnenuntergang, Erdfarben. Sieht so Afrika aus? – Quelle: twitter/ @SimonMStevens copyright

Vielleicht ist das einer der Gründe, weshalb seine Bewohner, nicht nur in dem Beitrag der Tagesschau, häufig alle über einen Kamm geschoren werden. Das belegt auch eine Studie aus dem Jahr 2010. Ihr Ergebnis: Die meisten deutschen Kinder nehmen Afrika als einheitlich »exotischen und/oder hoffnungslosen und gewalttätigen Ort« wahr. Dadurch werden automatisch auch Menschen afrikanischer Abstammung zu Opfern negativer Stereotype, oder einfacher ausgedrückt: zu Schüler mit afrikanischem Migrationshintergrund werden zum Beispiel von Mitschülern und Lehrern überdurchschnittlich oft als »faul«, »wild« und »bedürftig« eingeordnet, wie dieses Paper darlegt (englisch, 2010, PDF) Opfern von Rassismus.

Wer sich diesen Stereotypen entgegenstellen will, der bemüht oft den Satz »Afrika ist ein Kontinent, kein Land«. Auch ich selbst habe diese Worte schon unzählige Male gesagt und geschrieben. Doch auch dieser Hinweis wird unserem Nachbarkontinent nicht gerecht. Genauso, wie unser aller Bild von »Afrika« über Jahrzehnte aufgebaut wurde, müssen wir es auch Stück für Stück dekonstruieren – und herausfinden, unter welchen Bedingungen es tatsächlich Sinn ergibt, von »Afrika« zu sprechen.

Zoomstufe: Kontinent. So unterschiedlich wächst Afrikas Bevölkerung

Willst du zum Beispiel die Anregung der Tagesschau aufgreifen und dir über Bevölkerungswachstum Gedanken machen, dann könntest du auf dieses Bild stoßen:

Schnell lässt sich feststellen, dass in »Afrika« die Bevölkerung keinesfalls rasant wächst. In Ländern wie dem Niger, Burkina Faso oder der Demokratischen Republik Kongo mag das Bevölkerungswachstum durchaus sehr hoch sein. Dem stehen aber Nationen wie Südafrika, Tunesien oder die Kapverdischen Inseln gegenüber, deren Bevölkerungswachstum sich in keiner Weise von vielen europäischen Ländern unterscheidet.

Aber was heißt das jetzt?

Einkommen und Kinderzahl hängen direkt zusammen

Tatsächlich ist das Einkommen einer Familie in vielen Fällen ein guter Indikator für die Anzahl der Kinder, die eine Frau bekommt. Ein gutes Einkommen lässt auf bessere Bildung schließen, auf Zugang zu Verhütungsmitteln und zum Gesundheitssystem sowie auf höhere Selbstbestimmung der Frau.

Eine differenzierte Betrachtung vermeidet nicht nur unnötige Gleichmacherei. Sie hilft einem bestimmten Framing Komplexe Themen müssen oft zum besseren Verständnis vereinfacht dargestellt werden. Weil dabei notwendigerweise einzelne Aspekte des Themas aufgewertet und andere in den Hintergrund gestellt werden müssen, sprechen Sozialwissenschaftler vom »Framing«, der Auswahl der betonten Elemente. entgegenzuwirken, das sich in solchen Nachrichten über Afrika versteckt: Denn, wenn die Tagesschau vor einer »Bevölkerungsexplosion« warnt, bekräftigt sie mit der unreflektierten Wortwahl Ressentiments und Die AfD befürchtet die Destabilisierung unserer Gesellschaft durch die »Bevölkerungsvermehrung« in Afrika, hier durch ihren Außenpolitischen Sprecher Armin-Paulus Hampel (2019) Ängste von Rechtspopulisten, die ständig Gründe suchen, nach Abschottung und Ausgrenzung zu rufen.

Eine differenzierte Perspektive hilft, bestimmte Probleme auf einzelne Länder zu beschränken, dort die Herausforderungen und Hintergründe zu beleuchten und nach Lösungen zu suchen. Denn ein hohes Bevölkerungswachstum ist tatsächlich ein Problem: Ein Land mit mehr als 3% Bevölkerungswachstum hat kaum eine Chance, Armut wirksam zu bekämpfen. Damit sich der Anteil der Menschen unterhalb der Armutsgrenze reduzieren kann, muss ein Land in der Regel ein Wirtschaftswachstum erzielen, das oberhalb des Bevölkerungswachstums liegt. Bei mehr als 3% Bevölkerungswachstum ist das selbst für Länder mit viel Entwicklungspotenzial auf Dauer schwierig.

Einer Lösung kommt man aber mit dem Schlagwort »Afrika« nicht näher. Während Namibia mit 1,9% Bevölkerungswachstum vielleicht keine Hilfe braucht oder will, sieht das im Nachbarland Angola mit 3,3% Wachstum anders aus. Und wohingegen in Angola ein Programm zur Familienplanung dank eines nationalen Pro-Kopf-Einkommens von knapp 6.000 US-Dollar pro Jahr vermutlich aus Steuereinnahmen finanzierbar wäre, ist der Niger mit etwa 900 US-Dollar pro Jahr und Einwohner finanziell erheblich schlechter aufgestellt:

Aber Wohlstand ist auch nicht gleichmäßig über ganze Länder verteilt. Genauso, wie es nicht »das Afrika« gibt, gibt es auch nicht »das Kenia« oder »das Nigeria«. In vielerlei Hinsicht sind afrikanische Gesellschaften auch nach innen erheblich diverser als die überwiegend reichen Industrienationen Europas.

Wir müssen also noch genauer hinschauen.

Zoomstufe: Land. So unterschiedlich geht es in Nigeria zu

So sieht es zum Beispiel aus, wenn man Ausgaben von repräsentativ ausgewählten Haushalten für bestimmte Waren und Dienstleistungen in den einzelnen Bundesstaaten Nigerias vergleicht:

Der »General Household Survey 2018–2019« in Nigeria In einer Studie haben die Bill & Melinda Gates Foundation und die Regierung Nigerias die Ausgaben von mehr als 5.000 Haushalten für 88 unterschiedliche Waren und Dienstleistungen im letzten Jahr erfragt. Während der durchschnittliche Haushalt in den Bundesstaaten Kebbi und Borno jeweils nur knapp 40 Euro für diesen Warenkorb ausgegeben hatte, waren es in Bayelsa und dem Territorium der Hauptstadt Abuja jeweils über 200 Euro. Im Schnitt waren die Ausgaben städtischer Haushalte fast doppelt so hoch wie die von Haushalten in ländlichen Gebieten, in mehreren Bundesstaaten war das Verhältnis aber genau umgekehrt.

Diese »innere Diversität« findet man nicht nur in Bezug auf Wirtschaftskraft und Lebensbedingungen. Auch kulturell sind viele afrikanische Länder (aber längst nicht alle) überaus divers.

Afrika besteht aus vielen Stämmen? Ein problematischer Blick

Die Kolonialherren des 19. Jahrhunderts stellten den Kontinent einerseits als einheitlich wild, exotisch, barbarisch und minderwertig dar. Andererseits werden auch gern Klischees der Abgrenzung bedient, vor allem dann, wenn es um die Vielzahl der angeblichen »Stämme« oder »Ethnien« geht. In den Medien findet sich dieser Widerspruch, wenn der Verbleib afrikanischer Geflüchteter in Nachbarländern gefordert wird, weil die Menschen dort aus kulturellen Gründen besser integrierbar seien – und Bürgerkriege gleichzeitig als Ergebnis jahrhundertealter »Stammeskonflikte« wegerklärt werden.

Das kommt nicht von ungefähr. Schließlich wurde Afrikas Landkarte während der Kolonialzeit diktiert. Die Grenzen dienten den Interessen der Kolonialherren und orientierten sich an Flüssen, Bergketten oder wirtschaftlichen und militärischen Erwägungen der Europäer – Eines der wichtigsten Ereignisse der Aufteilung Afrikas unter den europäischen Kolonialmächten war die »Kongokonferenz« in Berlin im Jahr 1884, hier in Retrospektive bei RBB24 (2019) entsprachen aber in keiner Weise den vorherrschenden Ausbreitungen einzelner soziopolitischer Gemeinschaften.

Das »Pew Research Center« ermittelt die kulturell diversesten Länder der Welt (englisch, 2018) Diese kulturelle Vielfalt auf engstem und nicht historisch gewachsenem Raum prägt Afrika bis heute. Doch sie zu entwirren ist heikel, weil die ursprünglichen »Stammeskulturen« komplex und im Grunde selbst nur Konstrukte sind. Natürlich gab es schon vor Ankunft der Europäer in Afrika viele große und kleine Gemeinschaften, die eine kulturelle Identität teilten. Ihre heutige Funktion und Form entsprechen aber oft weniger dem historischen Ursprung, sondern gehen vielmehr auf das Interesse der Kolonialherren oder lokaler politischer Eliten zurück.

Als nur ein Beispiel seien die Hutu und Tutsi genannt. Genetische und historische Analysen legen nahe, dass vor mehr als 600 Jahren eine Gruppe von traditionell als Viehhirten lebenden Menschen in das Gebiet des heutigen Ruandas, Eine Studie zur genetischen Diversität Afrikas (englisch, 2015) Burundis und Ostkongos eingewandert ist.

Dort trafen sie auf die sesshaften Ackerbauern. Die Neuankömmlinge setzten sich politisch durch und stellten bald einen großen Teil der Herrschaftsklasse. Es entwickelte sich ein feudales System, jenen in Europa nicht unähnlich, mit einem König an der Spitze des Staates und einer wirtschaftlich dominierenden Aristokratie, die ihren sozialen Status durch große Rinderherden zum Ausdruck brachte. Genauso wie in Europa gab es auch in dieser Gesellschaft soziale Auf- und Absteiger. Hutu und Tutsi gehörten zu den Ackerbauern und der Herrschaftsklasse, sprachen aber alle dieselbe Sprache und pflegten weitgehend gleiche kulturelle Praktiken. Am ehesten lässt sich das mit der Eroberung Englands durch die Normannen im 12. Jahrhundert vergleichen. Die Herrschaftsschicht des Königreichs wurde fast vollständig mit Neuankömmlingen besetzt, die meist der lokalen Sprache nicht mächtig waren und neue kulturelle Praktiken mitbrachten. Nach einigen Generationen und insbesondere heute sind diese Unterschiede aber kaum mehr feststellbar.

Die erst deutschen, später belgischen Kolonialverwalter zwängten diese Realität in ihr rassistisches Weltbild und erklärten die beiden Gruppen entgegen aller Fakten zu »Stämmen«, zwischen denen ein Wechsel nicht möglich war. Hutu und Tutsi wurden abwechselnd politisch bevorzugt und gegeneinander ausgespielt, was den Grundstein für die Genozide in Ruanda und Das »Borgen Magazine« für globale Menschenrechte über Hutu und Tutsi, 22 Jahre später (2016) Burundi sowie die beiden Kongokriege legte.

Um die kulturelle Vielfalt und das politische Selbstverständnis der Bürger afrikanischer Länder besser zu verstehen, sollten wir uns also nicht bei den rassistisch aufgeladenen Stammesvorstellungen toter Europäer aufhalten, sondern den Blick noch weiter schärfen.

Zoomstufe: Dorf. An diesen Zahlen zeigt sich, was Kultur in Afrika wirklich heißt

Ein Beleg für die außerordentliche kulturelle Vielfalt bietet zum Beispiel diese Darstellung der auf dem Kontinent gesprochenen Sprachgruppen:

Du willst eine höhere Auflösung der Karte? Klicke hier: – Quelle: wikicommons

Tatsächlich bestehen viele dieser Gruppen jeweils aus Dutzenden eigenständigen Sprachen und Dialekten. Allein in Äthiopien, einem Land, das so viele Einwohner hat wie die Bevölkerung Deutschlands, Österreichs und der Schweiz zusammengenommen, werden mehr als 100 Sprachen gesprochen, davon oft mehrere im selben Dorf.

Mehrsprachigkeit ist die Norm

Die hohe Dichte an Sprachen trägt dazu bei, dass viele Afrikaner ein grundlegend anderes Verhältnis zu Sprache haben als Europäer. Mehrsprachigkeit ist normal und für viele eine Lebensnotwendigkeit. Und obwohl auch nach der Kolonialzeit lange europäische Sprachen von Eliten und Regierungen bevorzugt wurden, findet inzwischen immer mehr Politik und Kultur in lokalen Sprachen statt.

Entsprechend darf man Sprache, aber auch »Ethnie« im afrikanischen Kontext nicht als starre Abgrenzung interpretieren. Mehrsprachigkeit und ethnische Identität sind nicht zwingend an Genetik oder Nationalität gebunden. Ethnien sind gleichermaßen kulturelle, soziale und politische Gemeinschaften, für die eine bestimmte Abstammung weder hinreichend noch notwendig ist. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von einer »sozial konstruierten« Identität. Irischstämmige Einwanderer in die USA gelten zum Beispiel erst seit dem Ende des 19. Jahrhunderts als »weiß«, eine Bezeichnung, die vorher vor allem Menschen angelsächsischer Abstammung vorbehalten war. Ähnliche Prozesse ethnischer Ausgrenzung und Assimilation ist auch in afrikanischen Gesellschaften zu beobachten, etwa bei der Aufteilung sudanesischer Volksgruppen in »arabischstämmige« und »afrikanischstämmige« Ethnien. Diese Abgrenzung hat weniger etwas mit Genetik als mit wirtschaftlichen und politischen Erwägungen zu tun (Viehhirten vs. Ackerbauern, regierungstreu vs. regierungskritisch).

Trotz oder vielleicht gerade wegen der Flexibilität ethnischer Identität ist sie zu einem mächtigen Werkzeug in der Hand afrikanischer Politiker geworden. Besonders im Kontext bewaffneter Konflikte wird die ethnische Zugehörigkeit von Menschen immer wieder zur Ausgrenzung oder Absicherung eingesetzt. Hutu gegen Tutsi, Kikuyu gegen Luo, Bambara gegen Fulani: Angehörige dieser Gruppen leben auf engstem Raum zusammen und blicken oft auf Hunderte Jahre Koexistenz und Vermischung zurück. Erst durch ihr Potenzial für die Mobilisierung von Wählerstimmen oder bewaffneten Milizen ist eine Unterscheidung lukrativ.

Regelmäßig wird Afrika wegen dieser Konflikte auch als »hoffnungsloser Kontinent« bezeichnet. Das Skandalcover des »Economist« aus dem Jahr 2000 und wie die Redaktion seitdem ihr Afrikabild verändert hat; eine Analyse bei »How we made it in africa« (englisch, 2011) Der berühmteste Fall dürfte das Cover der Londoner Wochenzeitung »The Economist« aus dem Jahr 2000 sein.

Wer genauer hinschaut und die Zahlen heraussucht, erkennt aber schnell, dass sich die Opfer politischer Gewalt geografisch auf wenige Regionen in wenigen Ländern konzentrieren.

Krieg und Gewalt sind auf dem Kontinent im Durchschnitt sicher ein größeres Problem als anderswo. Aber hilfreich wird diese Erkenntnis erst, wenn man sich klarmacht, welche Länder, Gemeinden oder auch einzelne Dörfer tatsächlich mit bestimmten Formen von Gewalt konfrontiert werden.

Wenn das Wort »Afrika« fällt: Genauer hinschauen!

Diese Aspekte – Bevölkerungswachstum, Wirtschaftskraft, Sprachvielfalt und Konfliktlast – legen nahe, dass die größte Konstante Afrikas die Diversität des Kontinents ist.

Wer über die Probleme afrikanischer Gesellschaften spricht, der sollte sich stets fragen, was der richtige Maßstab für eine mögliche Lösung ist: Kontinent, Land, vielleicht ein einzelnes Dorf oder doch vielleicht einfach alleinerziehende Frauen unter 25 Jahren?

Mit dieser Art des gesellschaftlichen Fokus verhält es sich wie mit einer Lupe: Wählt man den richtigen Abstand, dann erscheint alles klarer, deutlicher, mit mehr Detail. Beim falschen Abstand verschwimmt das Bild – und im schlimmsten Fall verbrennt man das, was man eigentlich nur besser erkennen möchte.

Trotzdem kann es richtig und wichtig sein, von »Afrika« zu sprechen. Viele Bewohner des Kontinents verbinden gemeinsame Erfahrungen, vor allem die der Kolonialisierung Alle Länder Afrikas mit Ausnahme Äthiopiens waren bis Mitte des 20. Jahrhunderts kolonisiert. Angola wurde vor knapp 50 Jahren als letztes afrikanisches Land unabhängig. In Südafrika gab es bis 1994 eine weiße Minderheitsregierung. und des Sklavenhandels. Eine kurze Geschichte des Panafrikanismus findest du hier Aus diesen Erfahrungen geht auch die Idee des Panafrikanismus und die Vision einer gemeinsamen und solidarischen Zukunft hervor.

Wer die Worte »Afrika« oder »Afrikaner« benutzt, der muss sich entsprechend bewusst sein, dass es sich dabei um ein politisches Werkzeug handelt. Es kann eingesetzt werden, um eine gemeinsame positive Identität zu schaffen. Oder es wird genutzt, um rassistische Anfeindungen und Verallgemeinerungen zu rechtfertigen.

Titelbild: picture alliance / epa-Bildfunk - copyright

von Peter Dörrie 

Es kann arrogant wirken, als Wohlstandskind die Frage zu stellen, warum es auf der Welt immer noch Krieg und Armut gibt. Zu einfach entsteht der Eindruck, man habe selbst alle Antworten parat. Als Entwicklungs-, Friedens- und Konfliktforscher findet Peter die Frage dennoch wichtig. Denn er geht immer davon aus, dass es mehr als eine Wahrheit gibt und die eigene am wenigsten zählt. Sein besonderes Interesse gilt Afrika. In 12 Ländern des Kontinents hat er bereits recherchiert.

Themen:  Politik   Demokratie   Afrika  

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