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Wie wir mit smarten Waffen richtig handeln können

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Wie wir mit smarten Waffen richtig handeln können

26. Januar 2017
Themen:

Waffen reisen ohne Visum und haben kein Ablaufdatum. Um sie unter Kontrolle zu bringen, müssen wir Politik und Technik ins Visier nehmen. Die Lösungen liegen auf dem Tisch.



Oberndorf am Neckar, 1960: Ein glanzloses Stück Stahl erreicht die Produktionshalle der Firma Heckler & Koch. In diesem Film der Bundeswehr aus dem Jahr 1970 kann man die Produktion des G3 nostalgisch mitverfolgen Pressen, falten, bohren, schweißen. Stück für Stück, jedes Einzelteil wird sorgfältig verbaut, bis alles zusammenpasst. Heraus kommt ein Sturmgewehr G3 Das G3 wird auch heute noch in mehreren Ländern produziert und ist in etlichen Versionen im Umlauf. Gemein ist fast allen der langgestreckte Körper und die kantigen Umrisse. Üblicherweise werden Magazine mit einem Fassungsvermögen von 20 oder 30 Kugeln verwendet. – für lange Zeit die Standardwaffe der Bundeswehr. Das G3 war von den 1950er- bis Mitte der 1990er-Jahre die Hauptwaffe der Bundeswehr.

Dieses Exemplar wandert nicht in eine deutsche Kaserne. Zusammen mit 30.000 Gewehren desselben Modells wird es in Pappboxen verpackt und verschifft. Das Ziel: Die Waffenarsenale der Militärdiktatur im Sudan. Ein freundlicher Gruß der deutschen Bundesregierung. 4 Jahre später überschreitet unser Gewehr die nächste Grenze. Die sudanesische Regierung rüstet die

Titelbild: picture alliance / ZUMA Press - copyright

 

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