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Placebo oder nicht? Die Wirkung eines Wortes

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Placebo oder nicht? Die Wirkung eines Wortes

8. Juli 2016
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Placebos kennt jeder. »Medikamente ohne Wirkung halt.« Weit gefehlt. Placebos sind nicht nur Scheinmedikamente, sondern eine Vielzahl erstaunlicher Effekte in unserem Gehirn, die Einfluss auf unser Wohlbefinden haben. Richtig genutzt könnten sie unser Gesundheitssystem enorm verbessern.



Laut der aktuellen Erhebung von 2014 Gut 15% der Deutschen leiden an Angstzuständen. Angstzustände gehören zu den psychischen Störungen und treten generell häufiger bei Frauen als bei Männern auf. Bei der aktuellsten Erhebung von 2014 gaben gut 20% der Frauen an, in den letzten 12 Monaten unter einer Angststörung gelitten zu haben. Bei den Männern waren es gut 9%. Im Mittel sind das 15,3% oder 9,8 Millionen Deutsche im Alter von 18 bis 79 Jahren. Die häufigsten Angststörungen sind Phobien vor bestimmten Dingen oder Tieren. Viele nehmen Medikamente, um sie zu behandeln. Wie würden diese Patienten reagieren, wenn ich ihnen sage, dass ihre Tabletten nur deshalb wirken, weil sie wissen, dass sie gerade ein Medikament schlucken? Genau das ist der Fall bei Valium und seinem Wirkstoff Diazepam Diazepam hat einen beruhigenden Effekt und wurde 1963 als Valium eingeführt. Es gehört zu den meist verkauften Medikamenten weltweit und wird unter anderem bei Angstzuständen und Schlafstörungen eingesetzt. Das erste Patent ist 1985 abgelaufen, und mittlerweile wird der Wirkstoff in mehr als 500 Marken vertrieben. – laut Weltgesundheitsorganisation

Titelbild: Maren Urner

 

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